Digitaler Wandel

Am heutigen Mittwoch startet mit der Gamescom in Köln die weltweit größte Messe für interaktive Spiele und Unterhaltung. Die Branche ist ähnlich stark im Umbruch wie die Buch-Industrie.

Messe: In dieser Woche präsentieren mehr als  550 Aussteller (zum Vergleich, 2010: 505) auf mehr als 120.000 Quadratmetern aus fast 40 Ländern (2010: 33) in Köln ihre Neuheiten auf dem Kölner Messegelände. Der Anteil ausländischer Unternehmen auf der Gamescom liegt bei 50%. Am heutigen Mittwoch startet die Spielemesse für Fachbesucher, von Donnerstag bis Sonntag dann für alle. Mehr als 250.000 Besucher erwarten die Veranstalter.

Buchbranche: Neben einzelnen Verlagen wie Panini ist auch die Frankfurter Buchmesse in Köln vertreten. Am 17. und 18. August informieren die Frankfurter am Stand des Bundesverbandes der Computerspielindustrie G.A.M.E. (Halle 04.1, D031/E030)  über Programm, Termine und Teilnahme an „Frankfurt StoryDrive“, dem Programm, das Schnittstellen zwischen Buch-, Film- und Computerspiele-Industrien auslotet.

Geschäft: Der deutsche Markt für Games hat sich im ersten Halbjahr leicht positiv entwickelt. In den ersten sechs Monaten wurden laut Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware (BIU) insgesamt 793 Mio Euro mit dem Verkauf von PC- und Videospielsoftware sowie Einnahmen aus Online-Geschäftsmodellen erwirtschaftet – plus 1%. Bis zum Ende des Jahres sei ein Plus von 3% zu erwarten. 2010 lag das Plus ebenfalls bei 3% (auf 1,86 Mrd Euro)

Während das Marksegment der PC- und Konsolenspiele schwächelt, boomen Online- und Browser-Games, die 2010 zweistellige Zuwächse verzeichneten. Nach einer Hochrechnung des BIU sind die Umsätze in diesem Segment im ersten Halbjahr um 15% auf 154 Millionen Euro gestiegen.

Olaf Wolters, BIU-Geschäftsführer: „Aktuell vollzieht sich ein digitaler Wandel in der Computer- und Videospielindustrie. Zwar stellt der Verkauf von Spiele-Datenträgern nach wie vor die wichtigste Säule der Games-Industrie in Deutschland dar, digitale Geschäftsmodelle wie Downloads, Spiele-Apps, Online-Abonnements oder der Verkauf virtueller Güter im Rahmen von Online- und Browserspielen sind aber stark im Kommen und machen mittlerweile etwa 26 Prozent des Gesamtumsatzes aus. Wir gehen davon aus, dass diese Online-Geschäftsmodelle in den kommenden Jahren weiter an Bedeutung gewinnen und das klassische Vertriebsmodell ergänzen werden.“

Hier weitere Infos aus dem „Games-Report“ des Verbands

Fotos: Gamescom

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