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Wolters Kluwer lässt MBO Verlag wieder aufleben

Der MBO Verlag, eine Verlagsmarke für Fachmedien und Corporate Publishing in der Sozialversicherung, entsteht neu. Der Informationsdienstleister Wolters Kluwer Deutschland hatte Anfang des Jahres die Sozialversicherungssparte von LexisNexis übernommen und wird diesen Bereich in Kürze in einer eigenen GmbH unter dem Traditionsnamen MBO Verlag fortführen. Der neue MBO Verlag wird weiter in den bisherigen Geschäftsräumen in Münster ansässig sein. Allen Mitarbeitern, die gegenwärtig in der früheren Sozialversicherungssparte von LexisNexis tätig sind, wird die Weiterbeschäftigung im neuen Verlag angeboten.

Die Neugründung der MBO Verlag GmbH soll bereits im Herbst 2011 abgeschlossen sein. Wolters Kluwer Deutschland möchte alle vertraglichen Vereinbarungen der bisherigen Sozialversicherungssparte von LexisNexis im Einvernehmen mit allen Kunden und zur gegenseitigen Zufriedenheit auf die neue Konzerntochter überleiten.

„Mit der Überführung der Geschäfte der früheren Sozialversicherungssparte von LexisNexis in eine eigenständige GmbH setzen wir ein klares Zeichen, dass die Interessen der Kunden vor allem aus dem BKK-Spektrum, aber auch aus dem IKK- und Ersatzkassenbereich eindeutig im Vordergrund des neuen Verlages stehen“, so Dr. Ulrich Hermann, Geschäftsführer von Wolters Kluwer Deutschland. „Es findet keine Vermischung mit anderen Aktivitäten von Wolters Kluwer Deutschland statt.“ Die Erweiterung des Kundenportfolios ist gerade im Bereich der Gesundheitswirtschaft ein erklärtes Ziel des neuen Verlags.

Die Sozialversicherungsbranche ist für Wolters Kluwer Deutschland nicht neu. Bereits 1992 erwarb die Verlagsgruppe C.W. Haarfeld, einen der renommiertesten Fachverlage für Krankenkassen mit einem klaren Schwerpunkt auf den Bedürfnissen der AOK. Auch die Aktivitäten von C.W. Haarfeld wurden konsequent in einer eigenen Verlags-GmbH fortgeführt.

Im MBO Verlag wurden seit Ende der 1980er Jahre bis zum Jahr 2002 Fachmedien für Versicherte, Firmenkunden und Mitarbeiter von Krankenkassen herausgegeben. Traditionell war der Verlag stark mit den Betriebskrankenkassen verbunden; daneben wurden aber auch Innungskrankenkassen und Ersatzkassen mit qualitativ hochwertigen und zielgruppenorientierten Medien zu Recht und Gesundheit versorgt. Schon frühzeitig wurden im MBO Verlag neben der gesamten Palette der Printprodukte auch elektronische Veröffentlichungen entwickelt. Im Jahr 2002 wurde der MBO Verlag von LexisNexis, einem US-amerikanischen Anbieter juristischer Datenbankwerke, gekauft. In den Folgejahren bestand die Sozialversicherungssparte von MBO unter der Marke LexisNexis fort, stand aber nicht mehr im Mittelpunkt der Unternehmensentwicklung.

Quelle: Wolters Kluwer Deutschland GmbH

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