Leseempfehlungen mit Herzblut

Der Schweizer Buchhändler- und Verleger-Verband (SBVV) hat am Montag in Zürich der Literaturredakteurin Luzia Stettler (Foto) die Auszeichnung „Buchmensch des Jahres“ verliehen.

„Ihre Sendungen sind immer mit viel Herzblut produziert und sprechen ein breites Publikum an. Der Buchhandel profitiert von ihren Sendungen, denn die Nachfrage nach Büchern, die Luzia Stettler in die Sendung nimmt, steigt jeweils spürbar an. Das ist umso schöner, als sie oft auch eher unbekannte Schweizer Autorinnen und Autoren in der Sendung präsentiert“, lobte SBVV-Präsidentin Marianne Sax die Arbeit der Redakteurin bei der Verleihung anlässlich der Nacht des Schweizer Buchhandels. Stettler vermittelt seit 1988 Literatur auf Radio DRS 1. Für sieben Jahre hat sie die monatliche Bücherrunde „Trio Literal“ geleitet; heute ist sie Mitglied der Literaturredaktion SRF.

Als Verlag des Jahres wurde der Züricher Rotpunktverlag ausgezeichnet, der seit 1977 eine, so die Begründung, „kluge Mischung“ aus Sachbuch und Literatur präsentiere: „international und national, engagiert, politisch und lustvoll“. Besonders die die Wander- und Kochbücher, bewegten sich hinsichtlich Qualität, Zuverlässigkeit und Innovation „in einer eigenen Liga“.

Buchhandlung des Jahres wurde „Bider & Tanner“ in Basel. Die Besitzer Franziska und Jens Stocker hielten „innovative Ideen und ein hochklassiges Angebot“ bereit und beweisen laut SBVV, dass mit kompetenten Mitarbeitern und profiliertem Sortiment auch auf großen Flächen ein unabhängiger Buchhandel möglich sei.

Filiale des Jahres wurde die Schuler Bücher AG im Bahnhof Chur. Vom Schweizer Verband heißt es dazu: „Die engagierten Buchhändlerinnen unter der Leitung von Julia Hauser schaffen bei Schuler Bücher immer wieder den Spagat, sowohl die Bedürfnisse der Reisenden als auch die der mit mehr Zeit ausgestatteten Kunden zu befriedigen.“ Die Buchhandlung zeichne sich durch ein ausgesuchtes Belletristik-Sortiment und ein ausgesprochenes Servicebewusstsein aus.

Unter der Neulingen der Branche setzte sich der Züricher Secession Verlag für Literatur als „Newcomer-Verlag des Jahres“ durch. Begründung: „Mit Mut, hoher Kompetenz und unverhohlener Leidenschaft am Text und Freude an der Gestaltung haben Susanne Schenzle und Christian Ruzicska einen Verlag gegründet, der den hohen Ansprüchen, die sie beide haben, gerecht wird.“ Das innovative Konzept des Verlags und die hohe Akzeptanz im Buchhandel zeigten, dass die Gründer aus dem richtigen Weg seien.  

Bestimmt wurden die Sieger von den Lesern der Verbandszeitschrift „Schweizer Buchhandel“ in einer Abstimmung aus einer je drei Namen umfassenden Shortlist. Die zum zweiten Mal vergebene Auszeichnung „Buchmensch des Jahres“ soll Personen ehren, die sich um Bücher verdient gemacht haben.

Foto: © SRF, Oscar Alessio

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