Im Nirwana der Verwaltungsbürokratie

Fast zwei Monate sind es noch bis zur Hauptversammlung im Landesverband Baden-Württemberg (28. Mai). Doch schon heute ist die Diskussion über die Zukunft der Verbands-Dependance in vollem Gang – zumindest bei den Funktionären (in einem eingerichteten Forum auf „Mein Börsenverein“ herrschte Anfang der Woche noch Flaute). In einem offenen Brief unterstützen die Osiander-Chefs Hermann-Arndt (der in der Strukturkommission des Landesverbands Möglichkeiten zur Senkung der Mitgliedsbeiträge auslotete) und Heinrich Riethmüller den Vorschlag zur vollständigen Integration in den Hauptverband.  

In dem Brief kritisieren die Brüder den Vorschlag des LV-Vorstands um Konrad Wittwer, statt der Fusion mit Frankfurt mit einer Verschlankung des Verbandes und eine Reduzierung des Mitglieder-Services ab 2012 eine Beitragsreduzierung um 10% anzustreben, als illusorisch: Die Rechnung könne angesichts der Fakten nicht aufgehen. „Angesichts des Mitgliederschwunds ist eine Beitragssenkung nicht zu finanzieren. Wir müssen nicht nur in unseren Buchhandlungen und Verlagen, sondern auch in unserem Verband neue Antworten auf den Strukturwandel finden.“ Und: Über 50% der Mitgliedsbeiträge würden im Nirwana der Verwaltungsbürokratie verschwinden, die vor allem sich selbst verwalte. „Für regionale Aktivitäten und für den Ausbau des MitgliederServices fehlt das Geld.“

Demgegenüber  biete die vollständige Integration in den Hauptverband den Vorteil der Abschaffung der Verbandsbürokratie. Das Einsparpotential betrage mindestens 270.000 Euro, 42% des Beitragsaufkommens. „Dieses Geld kann für verstärkte regionale Aktivitäten, für Verbesserung des Mitglieder-Services und für eine spürbare Senkung der Mitgliedsbeiträge verwandt werden.“

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