Lizenz zum Lebenlassen

Vor zwei Jahren kämpfte sie noch mit allen Mitteln dagegen, dass die Asterix-Figur nach dem Tod ihres Vaters weiterentwickelt wird. Jetzt hat Sylvie Uderzo, die Tochter des 83-jährigen Zeichners Albert Uderzo, offenbar kapituliert: Sie verkauft ihren 40%-Anteil am Asterix-Verlag Éditions Albert et René an Hachette.

Rückblick: Jahrelang hatte Sylvie Uderzo das Erbe ihres Vaters verteidigen wollen, auch gegen dessen erklärten Willen. Im Dezember 2008 kaufte der Verlag Hachette Livre 60% der Anteile am Verlag (40% von Albert Uderzo und 20% von Anne Goscinny, der Tochter des Asterix-Autors René Goscinny), der seit 1979 die Comic-Alben auf den Markt bringt und die Rechte an den Figuren vermarktet.

Mit den Anteilen erwarb Hachette Livre auch das Recht, die Comic-Figur nach dem Tod ihres Schöpfers, des Vaters von Sylvie Uderzo, weiter entwickeln zu lassen und neue Folgen auf den Markt zu bringen.

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