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Bücherstadt Frankfurt keine Bedenken zum neuen lit.Cologne-Konzept

Wir stellen Autoren an einem ungewöhnlichen Ort in Frankfurt vor – im Frankfurter Hauptbahnhof. Das ist ein Markenzeichen des Veranstalters Kultur & Bahn e.V. in Frankfurt. Seit fast 10 Jahren gibt es an jedem ersten Sonntag des Monats die moderierte LiteraturLounge im Frankfurter Hauptbahnhof, im Restaurant „Cosmopolitan“: Lesung und Gespräch mit nam-haften Schriftstellern aber auch mit Debütanten. Und das mit großem Erfolg: Durchschnittlich kommen 130 Literaturinteressierte in den Hauptbahnhof, je nach Bekanntheitsgrad des Schriftstellers auch schon mal 300. Außergewöhnlich ist der Ort auf jeden Fall.

In Frankfurt ist dies die meist besuchte regelmäßige Veranstaltungsreihe – bei freiem Eintritt.
Ohne Sponsoren für Honorare und Werbung wäre dies allerdings nicht möglich. So ist die Sparda Bank Hessen als Hauptsponsor dabei, wie auch bahnbezogene Institutionen und die Bahnhofsbuchhandlung Schmitt & Hahn. Die Verlage wissen von der Erfolgsserie und sind bestrebt ihre Autoren hier lesen zu lassen.

2006 startete der Veranstalter mit dem „Literaturbahnhof“ während der Frankfurter Buch-messe. Im Stundentakt lesen täglich ab Mittag bis Messeschluss Schriftsteller im Bahnhof. Seit einigen Jahren endet der Tag immer mit einem Beitrag zum jeweiligen Gastland der Buchmesse. Neu ist der „Autorenstammtisch“, der im letzten Jahr Premiere hatte. Eingeladen werden Schriftsteller und auch Verleger, die mit einem Moderator zwanglos über ihre Arbeit und ihre Werke plaudern. Zu den Besucherzahlen während des Literaturbahnhofs meint der 1. Vorsitzende Armin Nagel: „Vormittags könnten mehr Besucher da sein. Daher starten wir ab diesem Jahr später. Ab Mittag sind die Lesungen immer gut bis sehr gut besucht. Am Ende zählt dann doch das Ergebnis. Zufriedene Besucher, Schriftsteller und Verlage. Auf jeden Fall

haben wir unser Ziel erreicht, einem breiten Publikum während der Buchmesse Schriftsteller vorzustellen, die zu dem Zeitpunkt in Frankfurt sind. Da ist dann für jeden Geschmack etwas dabei. Hinzu kommt, dass die LiteraturLounge eine eingeführte und anerkannte Veranstaltungsreihe ist. Das weiß man in Frankfurt und darüber hinaus sehr wohl.“ Und zu den aktuellen Plänen aus Köln stellt er klar: „Kultur & Bahn e.V. lässt sich von dem „Köln-Konzept“ nicht abschrecken. Ganz im Gegenteil. In diesem Jahr startet nun noch ein abendliches Highlight mit Schriftstellern im Bahnhof, das wir nach endgültigem Konzept rechtzeitig bekannt geben.“

Lothar Ruske, Leiter des Programms, wurde gefragt, ob er in „Open Books“ eine Konkurrenz sieht. Das sieht er nicht so. „Auch wenn die Frankfurter Buchmesse eine Fachmesse ist, muss die Innenstadt mit Literaturveranstaltungen während der Buchmesse belebt werden. Leipzig macht es vor, was sich aber schwer auf andere Städte übertragen lässt, da in Leipzig die Strukturen anders sind.“ Und zum „Köln-Konzept“ meint er, dass dies ein Thema der Verlage ist, die ihre Autoren planen und koordinieren müssen.

Quelle: Kultur & Bahn e.V.

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