Das digitale Drittel

Um 6% auf 39,2 Millionen Euro hat der Wissenschaftsverlag De Gruyter seinen Umsatz im Jahr 2010 nach eigenen Angaben gegenüber dem Vorjahr gesteigert. Während die Umsätze mit gedruckten Büchern stabil blieben, sei das Geschäft mit elektronischen Produkten, inklusive Datenbanken, E-Books und E-Journals, gewachsen und liege mittlerweile bei über 30 Prozent, heißt es vom Verlag.

„Vor allem das Auslandsgeschäft trug zum Wachstum des Verlags bei, die Umsätze im deutschen Markt bewegen sich auf Vorjahresniveau“, erklärt Carsten Buhr, Chief Financial Officer bei De Gruyter. „Das Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (Ebitda) wird ein deutliches Plus verzeichnen.“

Erst zu Beginn des Jahres hat De Gruyter ein Bündelangebot für gedruckte und E-Bücher für institutionelle Kunden gestartet (hier mehr). Mit dem neuen Angebot war De Gruyter nach eigenen Angaben einer der ersten Verlage weltweit, die ein solches Modell anboten.

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