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Deutscher Bildungsmedienpreis zum 16. Mal vergeben

Aus dem Lernalltag in der Schule, in der beruflichen Bildung, in der Hochschule oder zu Hause sind digitale Medien und Werkzeuge nicht mehr wegzudenken. Die besten von ihnen sind am Mittwoch auf der didacta – die Bildungsmesse in Stuttgart mit dem Deutschen Bildungsmedienpreis „digita 2011“ ausgezeichnet worden.
Schirmherrin des „digita 2011“ ist die Baden-Württembergische Ministerin für Kultus, Jugend und Sport Prof. Dr. Marion Schick.

In ihrer Rede zur Preisverleihung stellte sie die Bedeutung qualitativ hochwertiger Medien für die Entwicklung von Medienkompetenz heraus: „Medien sind ein fester Bestandteil der Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen und aus unserem Alltag längst nicht mehr wegzudenken. Medienkompetenz ist daher eine unverzichtbare Schlüsselqualifikation. Dazu gehört, dass Kinder und Jugendliche Medien sinnvoll auswählen sowie das Medienangebot kritisch reflektieren können. Dafür brauchen wir qualitativ hochwertige Bildungsmedien. Der Deutsche Bildungsmedienpreis ‚digita‘ setzt hier Maßstäbe.“

In seinem Gastvortrag begründet John E. Davies, Vice President der Intel Corp. und General Manager des „Intel World Ahead Program“, weshalb sein Unternehmen sich als ein neuer Träger für den „digita“ engagiert: „Die ‚Intel Bildungsinitiative‘ setzt sich für die Vermittlung von Medienkompetenz sowie für die Verbesserung von Lern- und Lehrmethoden in Schulen ein und ermöglicht Schülern und Lehrern den Zugang zu neuesten Technologien. Intel unterstützt den ‚digita‘, weil dieser genau die digitalen Bildungsmedien und Lehrinhalte auszeichnet, die Lehrkräfte für den Einsatz im ‚Klassenzimmer des 21. Jahrhunderts‘ benötigen.“

Prof. Dr. Wilfried Hendricks wies als Sprecher der digita-Jury auf Trends im online- Bereich hin: „Das Internet gestützte Lernen, wird als Lernform immer wichtiger. Es spielt bei mehr als der Hälfte der Sieger und Nominierten für den ‚digita 2011‘ die dominante Rolle – als reines Internetangebot oder als Leitmedium in einem Medienmix. Das Mobile Lernen ist zwar auch im Wettbewerb vertreten, aber hier besteht in qualitativer Hinsicht noch Entwicklungsbedarf.“

Träger des Deutschen Bildungsmedien-Preises sind das IBI – Institut für Bildung in der Informationsgesellschaft an der TU Berlin, die Intel GmbH und die Stiftung Lesen. Der achtköpfigen Jury gehören Fachleute aus Wissenschaft, Bildungsadministration und Wirtschaft an. In einer ersten Runde hatte die Jury nach ausführlicher Beratung mit Fachgutachtern aus 70 Einreichungen 19 Produkte für den „digita 2011“ nominiert. In einer zweiten Entscheidungsrunde erfolgte die Auswahl der Preisträger durch die Juroren kurz vor der Preisverleihung.
Die Jury reagierte einmal mehr auf die Entwicklung am Markt und richtete für die immer zahlreicher werdenden Produkte für die jüngsten Lerner die Kategorie Vorschulische Bildung ein. Hier siegte das Internetangebot von „JoNaLu“ vom Zweiten Deutschen Fernsehen.

In der Kategorie Allgemeinbildende Schule wurde in der Sparte Sekundarstufe I die Medienkombination „planet-beruf.de – Mein Start in die Ausbildung“ (Bundesagentur für Arbeit, Nürnberg) prämiert.

Zum privaten Lernen empfahl die Jury für Kinder über 6 Jahre „Fragenbär: Richtig Mathe lernen – Eisalarm auf Plumitopia“ (Spielend Lernen Verlag, Wörthsee). In der Sparte über 10 Jahre konnte das Online-Förderangebot für Mathematik „bettermarks“ (bettermarks GmbH, Berlin), die Jury überzeugen.

Der „digita“ in der Kategorie Berufliche Bildung ging in der Sparte Weiterbildung an „bibernetz.de“ (Schulen ans Netz e. V., Bonn), ein Netzwerk für die frühkindliche Bildung. In der Sparte Studium erhielt das Lernvideoportal „sofatutor“ (sofatutor GmbH, Berlin) einen „digita“.

Das Autorensystem „MasterTool 3.0“ (co.Tec Gesellschaft für Softwaredistribution mbH, Rosenheim) – ein Produkt zur Gestaltung interaktiver Übungen für Whiteboards – wurde mit dem „digita“ in der Kategorie Didaktische Werkzeuge ausgezeichnet. In der Kategorie Organisationsmanagement ging der Preis an „MindView 4 BE“ (Matchware GmbH, Hamburg), eine Mindmapping-Software, die auch gut für die Organisation und Planung in Bildungseinrichtungen geeignet ist.
Die Jury vergab den Sonderpreis 2011 an „CLOSE-UP. Exploring the Language of Film“ (Bildungshaus Schulbuchverlage Westermann Schroedel Diesterweg Schöningh Winklers GmbH, Braunschweig) wegen seiner besonderen Eignung für die Entwicklung von Medienkompetenz.

Alle „digita“-Preisträger zeigen durch die durchdachte inhaltliche Ausrichtung und die didaktische Gestaltung der Themen, dass moderne Bildungsmedien mit Nutzung der Computer- und Internet-Technik einen hohen Mehrwert für das Lehren und Lernen bieten können.

Der Deutsche Bildungsmedien-Preis „digita“ wird in diesem Jahr zum 16. Mal verliehen. Seit 1995 prämieren die Veranstalter mit dem „digita“ Lehr- und Lernangebote, die sich durch herausragende Pädagogik und Didaktik, optimale Nutzung der digitalen Technologien sowie überzeugende graphische Gestaltung auszeichnen.

Quelle: Stiftung Lesen

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