Eine Frage des Preises

Die Branchenplattform „Libreka bietet Verlagen, die ihre E-Books über Libreka nationalen und internationalen Händlern zur Verfügung stellen, als Distributionsplattform ab sofort bei der Preissetzung von E-Books verbesserte Konditionen.

Die neue Regelung sieht vor, dass es künftig keine Vorgabe für den E-Book-Preis gibt, wenn ein gedrucktes Buch weniger als 10 Euro kostet. Wenn der Preis des gedruckten Buches zwischen 10 und 28 Euro liegt, kann der maximale E-Book-Preis 10% unter dem Preis der gedruckten Ausgabe liegen. Kostet das gedruckte Buch mehr als 28 Euro, gibt es keine Vorgabe für den E-Book-Preis.

Bisher war ein Abschlag des E-Book-Preises auf den Print-Preis von bis zu 25% Voraussetzung zur Nutzung aller Vertriebskanäle, die Libreka bietet.

Trotz der neuen Flexibilität sollten Verlage ihre E-Book-Preise nicht zu hoch setzen. Laut einer Studie von PricewaterhouseCoopers (hier in ausführlicher Fassung) wollen über 80% der deutschen Kunden höchstens 6 Euro für ein E-Book bezahlen, wenn das Taschenbuch 10 Euro kostet. Ähnliche Preise erwarten die Befragten aus Großbritannien und den Niederlanden. Die meisten US-amerikanischen Kunden hingegen empfinden einen Preis von 10 US-Dollar als angemessen (wenn das Taschenbuch denselben Preis hat). Die Analysten von PricewaterhouseCoopers führen dies auf die Marktmacht von Amazon zurück, dort kosten laut Amazon etwa 80% der Kindle-Bücher 9,99 US-Dollar oder weniger.

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