Von einem Tag zum anderen

Die Zukunft des amerikanischen Großbuchhändlers Borders Group bleibt jenseits des Atlantiks das alles beherrschende Branchenthema. Nachdem der Vorstand des angeschlagenen Unternehmens vergangene Woche in New York zu Krisengesprächen mit Verlegern zusammengetroffen war, deren Ergebnisse jedoch noch ausstehen, warten Finanzmärkte und Buchbranche jetzt nervös darauf, ob die angeblich in einem fortgeschrittenen Stadium befindlichen Gespräche mit Investor GE Capital zu einem Happy-End führen werden. GE soll für die dringend nötige Kapitalspritze sorgen, um den laufenden Liquiditätsengpass aussitzen zu können.

Derweil geht am Firmensitz in Ann Arbor, Michigan, der Alltag weiter, mit einer neuen Runde von Entlassungen und kostensenkenden Maßnahmen. Nach der für Mitte Juli angekündigten Schließung eines weiteren Logistikzentrums mit dem Verlust von 310 Arbeitsplätzen und der Kündigung von 15 Regionalleitern haben am Montag 40 Mitarbeiter in der Zentralverwaltung den blauen Brief erhalten. Statt einst vier betreibt Borders künftig nur noch zwei Auslieferungen.
Zum drastischen Sparkurs von CEO Mike Edwards gehört jetzt auch das dicht geknüpfte Filialnetz. In der ersten Januarwoche wurden 14 Superstores geschlossen, weitere 17 stehen bis Ende des Monats zur Disposition.

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