Verlegen heißt vorlegen

Vito von Eichborn war in seinem Leben schon Journalist, Lektor, Verleger, Publizist, Agent, Rundfunksprecher, Lampenmacher und Hotelbetreiber. Seit etwa fünf Jahren ist er nun selbstständig und sprudelt über vor Ideen: Für sein jüngstes Projekt sucht er jetzt Anteilseigner.

Ein kurzer Überblick zu seinen Aktivitäten:

  • In diesem Jahr machte er ein Last-Minute-Angebot für Leseferien auf Mallorca.
  • Er startete einen Vertrieb für Modernes Antiquariat,
  • bot Seminare für Autoren an
  • Und gründete einen Kleinverlag für Mallorca-Bücher.
  • 2008 suchte er vergriffene Bücher, die er in limitierter Ausgabe von 1000 Exemplaren neu herausbringt (vitolibri1000).
  • Als Herausgeber für die Edition Books on Demand sucht er erfolgsversprechende BoD-Bücher und legt sie mit Empfehlung und eigenem Vorwort neu auf. Mit dem von ihm gegründeten Verlag mit der Fliege hat er nichts mehr zu tun.

Für seine zahlreichen Verlagsprojekte scheint allmählich das Geld auszugehen, jetzt sucht er auf seiner Internetseite Geldgeber für seinen Verlag vitolibri. Insgesamt sind 100 Anteilsscheine zu je 2500 Euro zu erwerben. „Verlegen heißt vorlegen“, erklärt er allen Interessenten auf seiner Internetseite. Zwar entfielen die Vorschüsse an Rechteinhaber und damit der übliche Aufbau eines Kapitalbedarfs, dafür wachse mit zunehmendem Umsatz der Lagerwert, der am frei verfügbaren Kapital zehre.

Der Verlag vitolibri soll halbjährlich etwa 24 Novitäten herausbringen, darunter:

  • Limitierte Neuausgaben vergriffener Titel,
  • wiederbelebte Inhalte und Copyrights,
  • Literatur und Sachbuch, Humor und Geschenkbuch,
  • Mallorca-Bücher in geringem Umfang, 
  • Auftragsproduktionen,
  • On-demand-Produktionen für Autoren unter anderem Label.

Realistisches Minimalziel sei die Veräußerung des Unternehmens nach fünf Jahren mit Verdoppelung des Unternehmenswerts. Ein deutlich höherer Unternehmenswert sei ebenso denkbar wie der Totalverlust.

Das Unternehmenskonzept finden Sie auf vitovoneichborn.de.

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