Literaturpreise reichen nicht

Die „FR“ schreibt darüber, wie Literaturpreise eine immer wichtigere Funktion im Erwerbsleben von Literaturschaffenden erhalten hätten, nicht nur weil der Buchmarkt und öffentlich-rechtlicher Rundfunk ihre Beiträge zum Lebensunterhalt in deren Erwerbsleben immer weiter reduzieren. Banker und Banken werden für ihr Stiftungsengagement gelobt. Man müsse allerdings überdenken, wie weit ein Preisgeld reiche, werfe man zum Beispiel den Blick auf die 12.000 Euro, die Peter Kurzeck, Empfänger des Robert-Gernhardt-Preises erhält. Schließlich habe er an seinem aktuellen Buchprojekt „Vorabend“ rund sieben Jahre lang gearbeitet.

fr-online.de

VERLAGE

Axel Springer AG: Der Medienkonzern startet die angekündigte Aktienplatzierung. Diese soll den Streubesitz von jetzt 24 auf 42 Prozent erhöhen.
„FTD“ (S. 18), „Handelsblatt“ (S. 35)

BÜCHER & AUTOREN

Martin Amis: Der Schriftsteller will von London nach New York umsiedeln, auch, um der britischen Presse zu entgehen. Die britische Promi-Kultur soll auch ein Thema seines nächsten Buches „The State of England“ sein.
„FAZ“ (S. 34)

Walter Benjamin: Längst sei der Autor auf dem Weg, auf dem ihm Franz Kafka, über den er früh schrieb, vorausgegangen sei, glaubt die „SZ“: Er gehöre zu den säkularen Heiligen, die nach 1945 die 1933 untergegangene Welt repräsentieren. Der Suhrkamp Verlag verliert nun, mit seinem 70. Todestag, die exklusiven Rechte an seinem Werk.
„SZ“ (S. 1),
welt.de

Jan Fleischhauer: Der SPIEGEL-Redakteur hat sein im vergangenen Jahr erschienenes Buch „Unter Linken. Von einem, der aus Versehen konservativ wurde“ (Rowohlt) fürs Fernsehen verfilmt. Das „Handelsblatt“ schreibt, die kleine TV-Erdkunde linker Milieus verfalle dabei nie in Vorurteile und Klischees. Vielleicht sei sie deshalb so brandgefährlich. Sie zeige Linke in ihrer ganzen Rechthaberei, Intoleranz und Humorlosigkeit.
„Handelsblatt“ (S. 65)

Michael Krüger: Der Autor erhält den Joseph-Breitbach-Preis der Mainzer Akademie für sein Werk als Prosaist und Lyriker, dotiert mit 50.000 Euro, zurecht, wie die „SZ“ glaubt.
„SZ“ (S. 13)

Salah Naoura: Der Schriftsteller und Übersetzer erhält für sein Kinderbuch „Matti und Sami“ den Peter-Härtling-Preis für Kinder- und Jugendliteratur der Stadt Weinheim.
„FAZ“ (S. 34)

Christian Wulff: Nachdem der Bundespräsident zu Thilo Sarrazins und Ekkehard Schulz’ Büchern Stellung bezogen hat, rätselt die „FAZ“ mit der Leserepublik, welche Neuerscheinung als nächste von Schloss Bellevue rezensiert wird.
„FAZ“ (S. 32)

ONLINE

Video-Onlinevertrieb: Der Vertrieb von Videos fordert ein prominentes Opfer. Amerikas größte Videothekenkette Blockbuster ist pleite.
„FTD“ (S. 7), „Handelsblatt“ (S. 21)

Onlineinhalte: Die deutsche Wirtschaft wehrt sich gegen eine mögliche Onlineabgabe für die Nutzung von Internet-Inhalten der Verlage.
„Handelsblatt“ (S. 25)

MEDIEN & MÄRKTE

Shopping Center: Beim Jahreskongress des German Council of Shopping Centers in Berlin wird die derzeitige Entwicklung derartiger Einkaufmöglichkeiten kritisch unter die Lupe genommen.
„FAZ“ (S. 39)

Zeitschriftenmarkt: Die Zeitschriftenverleger beteuern ihre Treue zum Grosso-System und haben mit dem Verband der Grossisten Gespräche über zukünftige Konditionen begonnen.
„SZ“ (S. 15)

Zeitungsmarkt Argentinien: Argentiniens Regierung setzt zwei Verlage unter Druck, die den wichtigsten Papierlieferanten während der Junta-Zeit ergaunert haben sollen.
„SZ“ (S. 15)

Schreibwarenmarkt: Die meisten Schreibgerätehersteller haben die Wirtschaftskrise gut überstanden; nun folgen sie dem Öko-Trend.
„SZ“ (S. 20)

Musikmarkt: Über bekannte Künstler verkauft sich klassische Musik auch an jüngere Käuferschichten, wie neue Zahlen belegen.
„Handelsblatt“ (S. 30)

SZENE

Literaturfestival: Die „FAZ“ berichtet vom Internationalen Literaturfestival in Berlin und schreibt mit Blick auf die vielen Autoren mit Sitz in der Hauptstadt, ein Festival, das in Berlin stattfindet, müsse sich natürlich international ausrichten, aber sein Erdungspunkt bleibe doch das Brandenburger Tor.
„FAZ“ (S. 31)

 

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