Auf in den Proxy-Kampf

Neue Positionsbestimmung im Grabenkrieg bei Barnes & Noble: Die Krisengespräche von Chairman und Gründer Len Riggio und Investor Ron Burkle sind gescheitert. Jetzt folgt der Proxy-Kampf um die Gunst der Aktionäre.

Der vorgeschlagene Vergleich hätte dem Großaktionär (mit 19,2 Prozent zweitgrößter hinter Riggio, 29,9 Prozent) ermöglicht, bis zu drei Mitglieder des Verwaltungsrats zu bestimmen, berichtet die „New York Times“. Warum das Settlement schließlich scheiterte, sei unklar.   

Jetzt gehe es beiden Seiten darum, bis zur Entscheidung der Aktionäre über den neuen Verwaltungsrat um die Gunst der Anteilseigner zu werben (sog. „Proxy-Fight“). Burkle habe bereits drei Kandidaten aufgestellt – alle von außerhalb der Buchbranche kommend.

Während  Burkle seinen Anteil an B&N aufstocken möchte, erwägt der Vorstand einen Verkauf des größten US-Filialisten, dessen Aktie im Sinkflug ist.

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