Mit Preisbindung wär das nicht passiert

Ärger für Amazon: Wie die „Welt“ berichtet, ist der Börsenkurs des Onlinehändlers aufgrund seiner jüngsten Quartalszahlen unter Druck geraten. Grund: Amazon hat zu viel Geld für Rabatte und kostenlosen Versand ausgegeben. „Das drückte den Gewinn im zweiten Quartal deutlich unter die Zahlen, die die Anleger erwartet hatten“, berichtet die „Welt“. „Die Aktie brach am Donnerstag nachbörslich um 15 Prozent ein. Beobachter sprachen von einem ,Schlachtfest’.“

welt.de

BÜCHER & AUTOREN

Herta Müller: Die Nobelpreisträgerin hat für den „Tagesspiegel“ sehr persönliche Erinnerungen an ihre Kindheit in Rumänien zu Papier gebracht.
tagesspiegel.de

Sari Nusseibeh/Amos Oz: Der mit 50.000 Euro dotierte Siegfried Unseld Preis 2010 geht zu gleichen Teilen an die beiden palästinensischen und israelischen Autoren. Der Preis wird am 28. September in Berlin verliehen.
„SZ“ (S. 14)

Bettina Röhl: Die Publizistin wirft ihrer Halbschwester Anja Röhl und der Ulrike-Meinhof-Biografin Jutta Ditfurth (bei Ullstein) in einem „taz“-Interview vor, sie mit suggestiven Unterstellungen als Pädophilie-Opfer zwangsgeoutet zu haben und sie für eine exzessiv links-politische Kampagne zu missbrauchen.
taz.de

Wolfgang Bergmann, der bekannte Kinder- und Familienpsychologe und Verfasser vieler Bücher („Toll, dass es Kinder gibt“ etc.) ist unheilbar krebskrank. Auf der Palliativstation schrieb er seine Gedanken zur Krankheit auf. Die „Welt“ druckt die Notate und gibt einen Einblick in die Welt vor dem erwartbaren Tod. Als junger Mensch habe er gedacht, so Bergmann, der Tod sei radikal, er werde mit einer Explosion, einer Tat eintreten. Aber so sei der Tod nicht, er sei zögerlich, trippele, er verharre, schiebe einen dann abrupt voran dem Ende zu, bis man zuletzt ganz müde werde davon und aufgebe. Der Tod sei das Nichts, die reine Negativität, es sei lächerlich, in ihm nach Sinn zu suchen.
welt.de

ONLINE

Onlineangebote: Der Streit über die gebührenfinanzierten Onlineangebote Öffentlich-Rechtlicher Sender geht weiter. Die Zeitungsverleger protestieren, weil die ARD all ihren Angeboten nach interner Prüfung grünes Licht gegeben hat.
fr-online.de

SZENE

Managerlektüre: Im „Handelsblatt“ verraten acht Führungskräfte, welche Lektüre sie mit in den Urlaub nehmen. Adidas-Chef Herbert Hainer liest zum Beispiel „Der Feind im Schatten“ von Henning Mankell, Helaba-Vorstand Hans-Dieter Brenner nimmt sich „Der Koch“ von Martin Suter mit, die Barmer GEK-Chefin Birgit Fischer will sich mit „Verblendung“ von Stieg Larsson erholen und Trumpf-Chefin Nicola Leibinger-Kammüller will unter anderem endlich mal „Eine Frau flieht vor einer Nachricht“ von David Grossman lesen.
„Handelsblatt“ (S. 56)

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