Literaturszene im Gespräch

In Hamburg diskutierten Schriftsteller bei der „1. Hamburger Begegnung“ zwei Tage lang mit Kritikern über die Lage des Romans und des Rezensionswesens. Dabei hätte sich gerade das Chaotische der Gespräche zu Anregung und Erkenntnis verdichtet, urteilt die „NZZ“. Denker und Künstler wähnten sich mit Vorliebe an den Bruchstellen der Zeit, der Gesellschaft oder des eigenen Schaffens, um dabei nach wahren und vermeintlichen Epochenbrüchen zu suchen und sich immer neu und unter dem Akut der Krisenhaftigkeit selbst mit der Zeit in ein Verhältnis zu setzen. Das habe in Hamburg zu teilweise sehr unterschiedlichen Positionen geführt. Wie immer, wenn zwei Positionen sich diametral entgegenstehen, sei es das ausgeschlossene Dritte gewesen, das dem Denken erfrischenden Schub vermittelt habe. Die „NZZ“ schließt: Literatur und Kritik können durch solche in aller Offenheit und Freiheit geführten Debatten nur gewinnen.
„FAZ“ (S. 31), „SZ“ (S. 14)nzz.ch

BÜCHER & AUTOREN


Richard Adams: Die „FAZ“ ehrt den Autor von „Watership Down“ für sein Herz für Tiere, die Natur und große Literatur zum 90. Geburtstag.
„FAZ“ (S. 34)
 Durs Grünbein: Der Lyriker und Essayist adressiert im „Spiegel“ einen Essay an die Despoten und Tyrannen dieser Welt.
„Spiegel“ (S. 144)
Victor Farias: Der chilenische Autor wird 70 Jahre alt. Er entlarvte Heidegger und entmythologisierte Allende, titelt die „FAZ“.
„FAZ“ (S. 34)
Yoram Kaniuk: Die „FAZ“ ehrt den Autor zum 80. Geburtstag. In seinem Werk würden verdrängte Emotionen und ungestellte Fragen artikuliert.
„FAZ“ (S. 34)
Alice Miller: Martin Miller, Sohn der verstorbenen Autorin, gibt im „Spiegel“-Interview Auskunft über sein Leben mit der weltberühmten Erziehungskritikerin.
„Spiegel“ (S. 138)

Herta Müller: „Bild“ feiert die Nobelpreisträgerin als „Gewinner des Tages“, weil sie mit dem Großen Bundesverdienstkreuz mit Stern geehrt wird.
„Bild“ (S. 1)

Sibylle Mulot: Die „FAZ“ bezeichnet die Autorin als poetische Realistin und ehrt sie zu ihrem 60. Geburtstag.
„FAZ“ (S. 34)
Raj Patel: Der Autor wollte in einer amerikanischen Fernsehshow lediglich Werbung für sein neues Buch „The Value of Nothing“ (Pan Macmillan, 12,95 Euro) machen. Dabei wurde er allerdings von den Anhängern einer Sekte als ihr neuer Heiland identifiziert.
„FTD“ (S. 28)
Osamu Tezuka: In Japan wird der Comiczeichner verehrt und gilt als „Vater der Mangas“. Nun werden auch in Deutschland mehr Arbeiten aus seinem umfangreichen Werk veröffentlicht, zum Beispiel die dreibändige Reihe „Kirihito“ (Carlsen, je 16,90 Euro).
spiegel.de

Kurt Westergaard: Das ZDF hat nach Angaben von jp.dk, der Webseite der dänischen Zeitung „Jyllands-Posten“, ein geplantes Interview mit dem Zeichner der Mohammed-Karrikaturen abgesagt, um nicht die Sicherheit der Mitarbeiter zu gefährden.
tagesspiegel.de

MEDIEN & MÄRKTE

Onlinehandel: Die „FAZ“ schreibt darüber, wieso jetzt der richtige Zeitpunkt für den Einstieg in den Onlinehandel sein könne.
„FAZ“ (S. 12)
Einzelhandel I: Die Metro AG verzeichnet eine deutliche Stabilisierung des Geschäfts. Die Verkaufsabsichten für die Kaufhof-Warenhäuser bleiben bestehen.
„FAZ“ (S. 14), „SZ“ (S. 20), „Handelsblatt“ (S. 25)welt.de

Einzelhandel II: Klaus Hubert Görg, Insolvenzverwalter der Karstadt-Gruppe, nimmt im Interview Stellung zum Stand der Verhandlungen mit dem potenziellen Investor Triton und der Zukunft des Warenhauskonzerns.
„Handelsblatt“ (S. 28)

SZENE

 Literaturhaus Westschweiz: Die Association pour une maison de la littérature à Genève sucht seit Jahren eine feste Bleibe für ihre Veranstaltungen, war zuletzt Gast beim 24. Salon international du livre et de la presse. Jetzt besteht die Hoffnung auf eine feste Bleibe.
nzz.ch
Comic-Ausstellung: „Helden, Freaks und Superrabbis“ – die Comic-Ausstellung im Jüdischen Museum Berlin erzählt von Hoffnungen, Kämpfen und einem späten Triumph.
tagesspiegel.de

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