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UNESCO-Welttag des Buches und der Urheberrechte

Biel-Bienne, April 2010 – Die Buchlobby Schweiz, das Netzwerk der Schweizer Buchorganisationen, feiert am 23. April 2010 den «Welttag des Buches». Mit rund 500 Veranstaltungen in Bibliotheken, Literaturhäusern und im öffentlichen Raum will die Buchbranche landesweit in allen Sprachregionen auf das Buch als wichtiges Kulturgut aufmerksam machen und das Lesen fördern. Der Welttag des Buches steht unter dem Motto «Die Schweiz liest. Du auch?» und wird erstmals von SRG SSR Idée Suisse als Medienpartnerin unterstützt. Der Schweizer Buchhandel führt auch dieses Jahr in rund 150 Buchhandlungen die Aktion «Schenk ein Buch!» durch.

Der «Welttag des Buches» geht zurück auf eine Initiative der UNESCO, die 1995 den 23. April zum Welttag des Buches und des Urheberrechts (World Book and Copyright Day) erklärte. Seither wird der Tag als Feiertag für das Lesen, für Bücher, für die Kultur des geschriebenen Wortes und für die Rechte ihrer Autoren begangen, auch in der Schweiz.

«Schenk ein Buch!»
Gefeiert wird der Welttag des Buches mit einer Vielzahl an Veranstaltungen, Aktionen und Literatur-Happenings. Der Schweizer Buchhandel lanciert die Aktion “Schenk ein Buch!“ und will so «das Buch als wertvolles Kulturgut ins Bewusstsein der Öffentlichkeit rücken», sagt Dani Landolf, Geschäftsführer des Schweizer Buchhändler- und Verleger-Verbandes SBVV. Vom 19. bis 24. April 2010 verschicken rund 150 Buchhandlungen gekaufte Geschenkbücher mitsamt Grusskarte gratis an jede Adresse in der Schweiz. Die Post spediert die Buchgeschenke kostenlos. Wer auf diese Weise ein Buch verschenkt, nimmt am grossen Wettbewerb teil und gewinnt mit etwas Glück 100 Bücher nach Wahl im Wert von 3000 Fr..

Begeisterung fürs Lesen
Zahlreiche Bücher- und Lesefeste werden zum Welttag des Buches auch in den Bibliotheken und Schulen organisiert. «Viele Bibliotheken lassen sich an diesem Tag besondere Aktionen und Überraschendes einfallen», sagt Christine Schaad Hügli, Geschäftsführerin Bibliothek Information Schweiz. «Lesen müssen wir ebenso trainieren wie Fussball oder Tennis. Die öffentlichen Bibliotheken der Schweiz sind die „Fitnesszentren“ für den Geist. Dies beweisen die eindrücklichen Besucher-Zahlen der Stadtbibliotheken Bern, Basel, Luzern und Zürich. Sie wurden 2009 zusammen über 4.5 Millionen mal besucht», sagt Klaus Egli,  Präsident der SAB, des Verbandes der öffentlichen Bibliotheken der Schweiz.

«Das Buch ist aus unserer Gesellschaft nicht wegzudenken: Über Jahrhunderte hinweg galt es als wichtigstes Kulturmedium überhaupt und auch mit dem Aufkommen neuer Medien hat das Buch nichts von seiner Faszination eingebüsst», sagt Peter Wille, Direktor Stiftung Bibliomedia Schweiz und Mitgründer der Buchlobby Schweiz.

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