Leipziger Allerlei

Die Feuilletons schauen nach Leipzig, wo die Buchmesse gestern mit der Verleihung des „Leipziger Buchpreises zur Europäischen Verständigung“ an den Historiker und Publizisten György Dalos eröffnet wurde.

Zur aktuellen Belletristik stellt der „Tagesspiegel“ fest, es sei „ein Charakteristikum dieses Bücherfrühlings, dass bei dem nicht nur in den Feuilletons geführten Streit um Helene Hegemann alle anderen aktuellen Hervorbringungen in der deutschsprachigen Literatur ins Hintertreffen geraten.“ So werde es wohl auch bei der heutigen Verleihung des Preises der Leipziger Buchmesse wieder vorrangig um Hegemann gehen.

Einen Blick auf die Lage der Branche, die das Krisenjahr 2009 gut überstanden habe und für das laufende Jahr stabile Umsätze erwartet, werfen „Süddeutsche Zeitung“ und „Welt“.

Die „Zeit“ widmet sich in der zur Messe erschienenden „Literatur“-Beilage dem Schriftsteller-Tagebuch als solchem.

„Süddeutsche Zeitung“ (S. 24), tagesspiegel.de, welt.de, „Zeit Literatur“ (S. 1-43)

E-BOOK

iPad: Das neue Apple-Gerät könnte Schwung in den E-Book-Markt bringen, meint Klaus Kluge, Geschäftsführer der Verlagsgruppe Bastei Lübbe. Er erwarte mittelfristig einen Umsatzanteil zwischen vier und sechs Prozent.
„Süddeutsche Zeitung“ (S. 24)

Nintendo: Das Verlagshaus Éditions Gallimard hat für die Spielkonsole Nintendo DS eine Diskette mit hundert Büchern zusammengestellt.
„Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (S. 31)

ONLINE

perlentaucher.de: Der Internetdienst wird zehn Jahre alt – und polarisiert.
taz.de

Einzelhandel: Der Einkauf über das Internet baut seinen Marktanteil im Einzelhandel massiv aus. Um 16 Prozent steigerten Deutschlands Online-Kaufhäuser 2009 ihren Umsatz auf 15,5 Mrd. Euro.
„Handelsblatt“ (S. 33)

Microsoft: Das Unternehmen erlaubt die freie Browser-Wahl und stellt Alternativen zum Internet Explorer vor.
tagesspiegel.de, fr-online.de

SCHULBUCH

Wirtschaftsthemen werden in den meisten Unterrichtswerken stiefmütterlich behandelt, stellt das Institut der deutschen Wirtschaft aus Köln in einer Studie fest.
„Süddeutsche Zeitung“ (S. 24)

BÜCHER & AUTOREN

Héctor Bianciotti: Zum 80. Geburtstag des Schriftstellers und Kritikers.
„Süddeutsche Zeitung“ (S. 14)

György Dalos: Über seine Dankes- und Eröffnungsrede zur Leipziger Buchmesse.
tagesspiegel.de

Jan Faktor: Ein Porträt des Buchpreis-Kandidaten.
fr-online.de

Heinrich Heine: Schriftsteller Martin Walser über dessen „Französische Zustände“ (1832).
„Zeit“ (S. 50-51)

Stieg Larsson: Das US-Studio Columbia hat sich die Rechte für eine Neuverfilmung der Thriller „Verdammnis“, „Verblendung“ und „Vergebung“ gesichert, Teil eins der Hollywood-Fassung soll nächstes Jahr in die Kinos kommen. Larssons Bruder will sich mit Eva Gabrielsson treffen.
„Süddeutsche Zeitung“ (S. 12), „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (S. 29)

Henning Mankell: Zum Erscheinen des letzten Wallander-Krimis im April spricht der schwedische Schriftsteller im Interview über den Abschied von seinem Helden, das Schreiben und den Tod.
„Zeit Magazin“ (S. 19 ff.)

Liza Marklund, James Patterson: Die Autoren haben gemeinsam einen Krimi geschrieben. Im Interview erklären Sie warum und wie es funktionierte.
fr-online.de

Mona Michaelsen: Die Autorin arbeitet in ihrem Roman „Flüsterkind“ den Missbrauch durch den Stiefvater auf.
welt.de

Ian Rankin: Interview mit dem schottischen Krimi-Schriftsteller
„Neue Zürcher Zeitung“ (S. 50)

David Shields: Das Werk „Reality Hunger“ bringt in Amerika die Debatte über Plagiat und literarische Aneignung in Gang.
„Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (S. 31)

Wladimir Surkow: Der Erste Stellvertretende Leiter der russischen Präsidialverwaltung hat unter dem Pseudonym Natan Dubowizki einen Roman veröffentlicht.
fr-online.de

David Foster Wallace: Die Universität von Texas in Austin hat das Archiv des Schriftstellers erworben.
„Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (S. 31)

Martin Walser: Der Schriftsteller las im Hamburger Literaturhaus aus seinen Tagebüchern.
welt.de

SZENE

Axolotl und Plagiat: Christian Thomas schreibt in der Kolumne „Times Mager“ über den Literaturbetrieb.
fr-online.de

Intertextualität und Plagiat: Die Philosophin und Literaturwissenschaftlerin Julia Kristeva erklärt im Interview, was Intertextualität ist.
welt.de

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