Kopieren ist kein Kavaliersdelikt

Der Verband deutscher Schriftsteller hat in der „Leipziger Erklärung zum Schutz des geistigen Eigentums“ die „uneingeschränkte Beachtung des Urheberrechts“ gefordert. Zu den Unterzeichnern gehören Günter Grass und Christa Wolf.

„Kopieren ohne Einwilligung und Nennung des geistigen Schöpfers wird in der jüngeren Generation, auch auf Grund von Unkenntnis über den Wert kreativer Leistungen, gelegentlich als Kavaliersdelikt angesehen“, moniert der Verband. „Es ist aber eindeutig sträflich – ebenso wie die Unterstützung eines solchen ,Kunstverständnisses‘. Wer die Verletzung der Urheberrechte, u. a. in Form von Plagiaten, als Originalität begreift, gefährdet letztendlich die geistige und materielle Basis allen kreativen Schaffens.“

Als bisherige Unterzeichner nennt der VS folgende Autoren: Claire Bayer, Hans Peter Bleuel, Horst Bosetzky, Anna Dünnebier, Uwe Friesel, Günter Grass, Günter Kunert, Dieter Lattmann, Sybille Lewitscharoff, Jürgen Lodemann, Erich Loest, Regine Möbius, Gerlinde Schermer-Rauwolf, Hinrich Schmidt-Henkel, Friedrich Schorlemmer, Christa Schuenke, Imre Török, Christa Wolf.

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