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Geballter Zorn in der digitalen Gemeinde

Kaum hat Apple den Verlagen höhere Verkaufspreise ihrer E-Books im iBookstore in Aussicht gestellt (und dies kürzlich wieder relativiert), zieht Barnes & Noble nach. Der E-Book-Shop des Filialisten hat die Preise für viele Titel um 30 bis 60% verteuert.

Wie lesen.net und Teleread berichten, wurden viele E-Books für das hauseigene Lesegerät Nook (Foto) „praktisch über Nacht“ um 30% bis 60% verteuert und kosteten nun teilweise sogar mehr als die Hardcover-Ausgabe. Mit diesem Schritt habe der Filialist allerdings den Zorn der Kunden auf sich gezogen. Ein Beschwerdethread im offiziellen B&N-Forum sei innerhalb von fünf Tagen auf über 450 Kommentare von verärgerten Nutzern angeschwollen.

Der von Amazon vorgelegte 9,99-Dollar-Einheits-Preis für Bestseller, so lesen.net, habe sich bei vielen nordamerikanischen Lesefreunden inzwischen offenbar als Grenzpreis manifestiert – im Diskussionsforum von Barnes & Noble hätten sich Dutzende Anwender dahingehend geäußert, dass sie keinesfalls mehr Geld für (aktuelle) Literatur ausgeben wollten.

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1
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Carlsen
2
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Droemer
3
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Ullstein
4
Ferrante, Elena
Suhrkamp
5
Beckett, Simon
Wunderlich
28.11.2016
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