Die Chance der USA in der Krise

Der Niedergang des amerikanischen Imperiums scheine für viele Autoren beschlossene Sache, bilanziert der „Tagesspiegel“. Sie riefen bereits das postamerikanische Jahrhundert aus. Wie in ihm die neue Weltordnung aussehen wird, sei derzeit eine der meistgestellten Fragen auf dem globalen Parkett. Auch Andrew J. Bacevich versuche sie zu beantworten. Der Professor für Geschichte und internationale Beziehungen an der Boston University und Mitglied des „Council on Foreign Relations“ zähle jedoch nicht zu den Untergangspropheten Amerikas. Er glaube auch nicht an das Ende des amerikanischen Traums. Für ihn böten die augenscheinlichen Grenzen von Washingtons Macht vielmehr die Chance, die bisherigen Ziele auf einem anderen Weg zu erreichen. Denn Grenzen von Macht anzuerkennen bedeute für ihn nicht Schrumpfung derselben oder unumkehrbaren Niedergang. In Wirklichkeit sei es genau umgekehrt: Eine realistische Einschätzung von Machtgrenzen verschaffe die Möglichkeit, „unsere Politik zu korrigieren und die Ressourcen wieder aufzufüllen, vielleicht sogar die Institutionen zu erneuern. Einschränkungen zwingen zur Überprüfung alter Wahrheiten, fördern neues Denken und setzen Kreativität frei“.


Andrew J. Bacevich: Grenzen der Macht. Das Ende des amerikanischen Traums? Hoffmann und Campe, 20 Euro
tagesspiegel.de

NACHGELESEN – Bücher in der Presse



Belletristik

Leonid Dobyčin: Die Stadt N. Friedenauer Presse, 22,50 Euro
nzz.ch

Mark Fisher (Hg.): The Resistible Demise of Michael Jackson. O Books, Ropley, 318 Seiten, 12,99 Euro
taz.de

Antonia Fraser: Must you go? Phoenix, 15,99 Euro
„FAZ“ (S. 29)

Keith Gessen: All die traurigen jungen Dichter. Roman. DuMont Verlag, 19,95 Euro
„SZ“ (S. 14)

Durs Grünbein: Die Bars von Atlantis. Eine Erkundigung in vierzehn Tauchgängen. Suhrkamp Verlag, 7 Euro
„FAZ“ (S. 28)

Thomas Mann: Betrachtungen eines Unpolitischen. Kommentierte Ausgabe, 2 Bd. S. Fischer Verlag, 80 Euro. Ders: Essays VI. 1945 bis 1950. Kommentierte Ausgabe, 2 Bd. S. Fischer Verlag, 85 Euro
„SZ“ (S. 14)

Dieter Moor: Was wir nicht haben, brauchen Sie nicht. Rowohlt, 8,95 Euro
spiegel.de

ZZ Packer: Kaffee trinken anderswo. A1 Verlag, 19,80 Euro
nzz.ch

Philip Roth: Die Demütigung. Hanser, 15,90 Euro
„FAZ“ (S. 28)

Virginia Woolf: Nacht und Tag. S. Fischer, 34 Euro
fr-online.de

Sachbuch


Otto Friedrich Bollnow: Lebensphilosophie und Existenzphilosophie. Schriften, Band IV. Königshausen & Neumann Verlag, 25 Euro
„FAZ“ (S 28)

Peter Gruss/Gunnar Klack/Matthias Seidel (Hg.): Fehling + Gogel. Die Max-Planck-Gesellschaft als Bauherr der Architekten Hermann Fehling und Daniel Gogel. Jovis-Verlag, 29,80 Euro
nzz.ch

Jens Hacke: Die Bundesrepublik als Idee. Zur Legitimationsbedürftigkeit politischer Ordnung. Hamburger Edition, 12 Euro
tagesspiegel.de

Florian Huber: Schabowskis Irrtum. Das Drama des 9. November. Rowohlt Berlin, 17,90 Euro
tagesspiegel.de

Kurt Kreiler: Der Mann, der Shakespeare erfand: Edvard de Vere, Earl of Oxford. Insel, 29,80 Euro
„FAZ“ (S. 28)

Günter Schabowski: Wir haben fast alles falsch gemacht. Die letzten Tage der DDR. Im Gespräch mit Frank Sieren. Econ Verlag, 19,90 Euro
tagesspiegel.de

Frank Witzel/Klaus Walter/Thomas Meinecke: Die Bundesrepublik Deutschland. Edition Nautilus, 16 Euro
tagesspiegel.de

Comic

Burkhard Ihme, Interessenverband Comic e.V. (Hg.): Comic!-Jahrbuch, 240 Seiten, 15,25 Euro
tagesspiegel.de

Joe Sacco: Palästina. Edition Moderne, 25 Euro
spiegel.de

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