Das Cash-Symbol

Höhenflug mit Ansage: „The Lost Symbol“, englischsprachige Originalausgabe des neuen Romans von Dan Brown, ist in der ersten Woche nach Erscheinen auf Platz 2 der „Spiegel“-Bestsellerliste Hardcover-Belletristik geprescht (buchreport.de berichtete). Ein Blick auf die Ausschläge der Richterskala zum internationalen Buchereignis:

  • Die Random House-Töchter Doubleday und Transworld melden, dass allein innerhalb der ersten 36 Stunden über 1 Mio Exemplare in den USA, Kanada und Großbritannien verkauft wurden.
  • Auf den preisbindungsfreien Märkten werden mörderische Tiefschläge gesetzt: In Großbritannien ist „The Lost Symbol“ das Buch mit den höchsten Rabatten (Abschläge über 70%), das jemals das Verkaufsranking angeführt hat.
  • Amazon trommelt laut für den Kindle-Reader: Im internen Amazon-Verkaufsranking für die USA liegt die E-Book-Version vor der Printausgabe.
  • In illegalen Tauschbörsen ist der digitalisierte Bestsellerstoff (inklusive Hörbuch) bereits präsent.

Während das sechsköpfige Übersetzerteam von Lübbe unter Hochdruck an der deutschen Ausgabe arbeitet, die am 14. Oktober in den Handel kommt, klettert im Handel die Fieberkurve: „Das verlorene Symbol“ ist auf dem besten Weg, der Verkaufsschlager des Jahres 2009 zu werden. Die Reservierungen erreichen ein ähnliches Niveau wie beim letzten „Harry Potter“-Band“, freut sich Weltbild-Geschäftsführer Klaus Driever. Und Lübbe hat vorsichtshalber ordentlich nachgelegt. Zur geplanten Startauflage von 800.000 Exemplaren kommen weitere 400.000 Bände.

Mehr zu diesem Thema im neuen buchreport.express 39/2009

Kommentare

3 Kommentare zu "Das Cash-Symbol"

  1. Frederik Vollmer | 7. Oktober 2009 um 19:37 | Antworten

    Hach Natascha, es zwingt dich doch keiner die Videos auf dem Buecher-Blog anzuschauen. Als ich persönlcih finde das eine super Sache und es entscheidet doch letztendlich jeder selbst, ob er das Ende erfahren möchte oder nicht. Auch ich hab mir das Buch bereits vorbesteelt und ringe noch mkit mir selber, ob ich das Ende vorher erfahren will oder nicht…

  2. Natascha Schmitz | 6. Oktober 2009 um 16:49 | Antworten

    Ich bin durch den Kommentar vor mir auf den buecher.de-Blog gestoßen und finde es unglaublich unverschämt, was buecher.de da vor hat. Das Ende zu verraten finde ich geschmacklos. Wie im Artikel oben auch schon erwähnt denke ich,dass „Das verlorene Symbol“ ein Verkaufsschlager sein wird (Ich habe es mir auch schon vorbestellt). Ich bin ein treuer Dan-Brown-Buch-Fan und möchte nicht,dass mir die Lust am Lesen durch solche Aktionen geraubt wird.
    Liebe Grüße, Natascha

  3. Manuela Waller | 6. Oktober 2009 um 1:45 | Antworten

    Der Rummel um den Bestseller Autor Dan Brown bricht nicht ab. Und das ist gut so. Denn es fördert die Bücherverkäufe und macht die Leser neugierig. Das Interesse gerade bei ihm und seinem neusten Roman ist immens groß. Gerade auch in Deutschland: so kann man z.B. bei einer Video-Lesung (Podcast) auf dem buecher.de Spezial Blog von Dan Brown abstimmen, ob man weiter das Ende des Kapitels und somit die Geheimiskrämerei weiter lüften soll. Man / jeder darf ab heute abstimmen, ob die Neugierde überwiegt oder ob die Lesung gestoppt werden soll. Ich bin gespannt, wie man abstimmen wird auf http://budurl.com/danbrown

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