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Alle wollen ein vernünftiges Geschäftsmodell

Ein Gerät allein macht noch keinen Sommer und am Beispiel des Sony Readers (demnächst auch im Media Markt) fragt der Buchhandel zu Recht nach einem Modell, dass alle Beteiligten integriert.

Immer mehr unterschiedliche eReader drängen auf den Markt. Aktuell sind es 17 verschiedene Modelle. Rechnet man die für Oktober angekündigten Geräte hinzu kommt man auf weitaus mehr. Doch der Verbraucher entscheidet letztlich allein auf welchem eReader, PC oder auch Mobiltelfon er digital lesen möchte. Und im Mobilmarkt tummeln sich wiederum mehr als 1.000 unterschiedliche Modelle. Erschwerend für den Buchhandel kommt hinzu, dass mit diesen neuen Technologien bisher kein sinnvolles Geschäftsmodell angeboten wurde, dass den stationären Buchhandel wirklich integriert.

Als fast schon niemand mehr daran glauben mag, meldet sich nun ein österreichisches Unternehmen, genau dieses gesuchte Geschäftsmodell anbieten zu können.

„ Vorab, wir sind kein Geräteanbieter und müssen uns auch deshalb nicht auf ein oder zwei Geräte festlegen. Die Problematik der unterschiedlichen Geräte und Formate haben wir von Anbeginn unserer Programmierungen berücksichtigt und diese Überlegungen seit 2006 in die Softwarearchitektur mit einfließen lassen“, betont Jörg Hotter, CEO von Blackbetty Mobilmedia. „ So können wir bereits heute mehr als 80% aller Mobiltelefone bedienen, ebenso die eReader, die vorzugsweise mit dem ePub-Format arbeiten“. So werde ein Buch zunächst über die Mobile Publishing Suite (CMS) in ein medienneutrales Format gewandelt. Auf der Devicedatenbank liegen die Signaturen und Programmierungen der jeweiligen Endgeräte, die dann von einer Maschine entsprechend kompiliert exakt auf die Spezifikationen des jeweiligen Typs ausgeliefert werden können. Eine zusätzliche Reader-Software benötige man nicht, diese sei jeweils Bestandteil eines jeden Buches. Somit sei gewährleistet, dass jedes angebotene Buch sofort funktioniere und, das ist das Besondere, der Reader den Anforderungen des Buchs entspräche. Ganz nebenbei könne dadurch jeder Schrifttyp und jede Sprache, bspw. Arabisch, dargestellt werden.

Für die Integration des stationären Buchhandels bietet die Blackbetty Mobilmedia GmbH mit Sitz in Wien, zwei Optionen an. Für den POS gibt es Touchscreenterminals, die mittels Bluetooth-Übertragung für den Kunden als Medientankstelle vor Ort funktionieren. Für die Zukunft ist sogar eine „Hinterglas-Variante“ geplant, die auch nach den Ladenöffnungszeiten am Schaufenster zugänglich ist. Für die Online-Verkaufsseiten gibt es dann White-Label-Lösungen. Hierbei wird die Blackbetty –Technologie im CI des Buchhändlers an die bestehende Webseite so angeknüpft, dass diese im jeweiligen Webauftritt voll funktionsfähig integriert ist. Die Technologie läuft somit im Hintergrund für den Verbraucher „unsichtbar“.

„Dies sei auch der Grund, warum sich immer mehr namhafte Verleger und Buchhändler für unsere Lösung entscheiden“, so der Vertriebsleiter Karsten Sturm, „Auf der Frankfurter Buchmesse werden wir uns bereits mit diesen Partnern präsentieren.“ Bereits dabei: Vodafone, Randomhouse, Arena, Uebereuter, buecher.de, Sony Ericsson, uvm.

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