Möglichst viele Kinder für den Kindle

Deeskalation in dem sich anbahnenden Krieg der E-Book-Formate: Amazon-Chef Jeff Bezos (Foto) hat gestern bei einer Konferenz in New York eine weitere Öffnung des Kindle-Programms angekündigt, berichtet die „New York Times“ (hier):

  • Kindle-E-Books sollen künftig auf möglichst vielen elektronischen Endgeräten (wie aktuell bereits dem iPhone) dargestellt werden können.
  • Grundsätzlich seien der Vertrieb der E-Books und das Geschäft mit der Hardware unterschiedliche Geschäftszweige.
  • Künftige Kindle-Lesegeräte sollen für weitere Dateiformate jenseits des hauseigenen Mobipocket-Formats geöffnet werden – ohne sich explizit zu dem in Europa dominanten Epub-Format zu äußern; anders als die ersten beiden Modelle unterstützt der vor rund einem Monat präsentierte vergrößerte Kindle DX bereits DRM-freie PDF-Dateien.

Auf die Frage nach der Zwischenbilanz des Kindle-Programms erklärte Bezos, dass rund jedes dritte Buch, das als Print- und elektronische Version vorliegt (ca. 300.000 Titel), für den Kindle bestellt werde.

Bezos ließ es sich außerdem nicht nehmen, einen kurzen Seitenhieb gegenüber Wettbewerber Google auszuteilen. Mit Blick auf das Google Settlement erklärte der Amazon-Gründer (laut zdnet.de): „Wir haben klare Meinungen zu dieser Frage, die ich nicht öffentlich machen werde. Aber unserer Ansicht nach muss das Settlement eindeutig überarbeitet werden, und es wird auch überarbeitet werden. Es gibt viele Kräfte, die das beobachten und sagen, es ist vielleicht nicht richtig, dass man eine ganze Reihe von Urheberrechten verletzt und dafür auch noch einen Preis bekommt.“ 

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