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Deutsche Sprache im Iran sehr beliebt

Frankfurt, 5.5.2009 – Die Tehran International Book Fair TIBF (6. bis 16. Mai) zählt zu den wichtigsten kulturellen Veranstaltungen im Iran. In einem Land, das praktisch ohne ein funktionierendes Buchdistributionssystem auskommt, hat sich die Messe zu einem bedeutsamen Marktplatz für persischsprachige Literatur entwickelt. Für arabische Verlage ist die Publikumsmesse ebenfalls ein interessanter Handelsplatz. Stark nachgefragt sind auf der Messe internationale Titel, da diese über den Buchhandel nur schwer oder gar nicht zu beziehen sind. Deutsche Literatur hat im Iran insgesamt einen hohen Stellenwert. Gerade bei jüngeren Menschen ist die deutsche Sprache beliebt. Weit mehr als 10.000 lernen unabhängig von der Schule Deutsch, an vier Universitäten im Land wird Deutsch unterrichtet.  
 
Die Frankfurter Buchmesse organisiert auf der TIBF den Deutschen Gemeinschaftsstand, der vom Auswärtigen Amt unterstützt wird. Partner vor Ort ist die Deutsche Botschaft Teheran. Der 44 Quadratmeter große Stand befindet sich im europäischen Areal in direkter Nachbarschaft zu den Nationalständen Frankreichs, der Schweiz und der Türkei. Insgesamt sind rund 500 Titel aus 180 Verlagen ausgestellt. Mit dabei sind außerdem die Buchkollektionen „Geschmackssache?“ mit Titeln rund um das Thema Nahrung und Essen, „New Children’s Books“, „Taumelbunte Welt“ mit deutschsprachiger Literatur in preiswerten Ausgaben sowie „Literarische Neuerscheinungen 2008“. Speziell für Teheran hat die Frankfurter Buchmesse zudem die Kollektion „Dialog der Kulturen und Iranistik“ zusammengestellt.

Informationen zu Abu Dhabi am Deutschen Gemeinschaftsstand

Neben Verlagen wie Karl Krämer, Tessloff oder Alouette ist auch KITAB als Aussteller am Deutschen Gemeinschaftsstand präsent. KITAB (arabisch für „Buch“) ist das Joint Venture der Frankfurter Buchmesse und der Kulturbehörde Abu Dhabis, der Abu Dhabi Authority for Culture and Heritage (ADACH), und richtet unter anderem die Abu Dhabi International Book Fair (ADIBF) aus. Die Messe, die im März stattfand, war ausgebucht, die Organisatoren konnten sich über einen regen Lizenzhandel während der Messetage freuen. Auch die International Publishers Association (IPA) ist am Stand anwesend. Im kommenden Jahr richtet die IPA ihr Copyright Symposium im Vorfeld der Abu Dhabi International Book Fair aus. Das literarische Rahmenprogramm in Teheran bestreitet die türkisch-deutsche Schauspielerin und Autorin Emine Özdamar mit Lesungen im Künstlerhaus und in der Shahid Behesti Universität.

Der Buchmarkt im Iran

Pro Jahr werden im Iran rund 40.000 Titel produziert, die Hälfte davon sind Erstauflagen, ein Viertel Übersetzungen. Die Themen Religion, Kinder- und Jugendbuch, Naturwissenschaften sowie Belletristik machen den größten Teil der Buchproduktion aus. Der iranische Buchmarkt befindet sich momentan im Umbruch: Es entstehend immer mehr regierungsunabhängige Verlage. Auch die Akzeptanz des internationalen Copyright nimmt bei iranischen Verlegern immer weiter zu.

Ansprechpartner am deutschen Gemeinschaftsstand:
Claudia Dobry, Frankfurter Buchmesse, Tel.: +49 (0)170 236 30 73,
E-Mail: claudiadobry@gmx.de

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