Monatspass

Postskriptum: Bronx und Bergisch-Gladbach

G-Man: Geoutet

Kurze Verwirrung bei der Lektüre von wiwo.de am vergangenen Samstag: Auf der Website der „Wirtschaftswoche“ wurde ein Interview mit Lübbe-Geschäftsführer Thomas Schierack angekündigt, aber auf die Fragen antwortete – Jerry Cotton. Nach kurzem Überlegen wird klar, dass es dafür nur eine Erklärung geben kann: Der legendäre New Yorker G-Man und Schierack sind offenbar ein und dieselbe Person. Fragt sich nur: Wie hat Schierack/Cotton es jahrelang geschafft, gleichzeitig im Rheinland Karriere zu machen und in New York pflichtbewusst seinen Dienst beim FBI zu versehen? Die Antwort weiß wohl nur sein Mit-Geschäftsführer John Sinclair.

Villa: Verlassen

Was wird nach dem Suhrkamp-Umzug aus den Frankfurter Immobilien des Verlags? Einen Hinweis hat der Kulturtheoretiker und Suhrkamp-Autor Hans-Jürgen Heinrichs gegeben, der in der „Welt“ über die Unseld-Villa schrieb: „Die Klettenbergstraße wird nun – trotz der Beteuerungen der Verlegerin, auch in Frankfurt präsent zu sein – banalisiert, enterotisiert, städtischer Wohnraum.“ Wenn das so ist, könnte der Verlag dort vielleicht Zimmer an Studenten vermieten – möglichst von nicht-geisteswissenschaftlichen Fachrichtungen und mit dem Verbot von Damen- beziehungsweise Herrenbesuch.

Ustinov: Uneitel

Fundstelle aus dem Buch „Von den Großen lernen“ von Peter Lückemeier (neu bei S. Fischer): „Wie herzerfrischend sind ein alter Mann oder eine alte Frau, die es trotz großer Lebensleistung schaffen, bis an ihr Ende bescheiden und selbstironisch zu bleiben. Der etwas rundliche Peter Ustinov zählte zu denen, die sich selbst auf die Schippe nehmen konnten: ,Bis heute mögen mich Säuglinge, weil sie auf den ersten Blick glauben, ich könnte ihnen Milch geben.‘“

Atheismus: Appetitlich

Findige Internet-Freaks haben sich von der Kampagne britischer Atheisten inspirieren lassen, die auf Londoner Busse mit dem Slogan warben: „Es gibt wahrscheinlich keinen Gott. Also hör auf, dir Sorgen zu machen und genieße dein Leben!“ Wer an die aufsehenerregende Aktion anknüpfen will, kann jetzt online mit einem Bus Slogan Generator seinen eigenen Werbespruch kreieren. Vielversprechend ist schon das Beispiel, das der Generator beim ersten Einloggen ausspuckt: „Es gibt wahrscheinlich keinen Dorsch. Also hör auf, dich zu beschweren und iss deine Sardinen!“

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