Suhrkamp bleibt – gewissermaßen

Auf  „Spiegel Online“ hakt Mathias Schreiber für Frankfurt schmerzfrei das Thema Suhrkamp ab: Die Stadt habe auch ohne den wegziehenden Verlag genügend geistiges Potenzial. Außerdem spottet Schreiber: „Was viele in diesen hitzigen Symbol-Debatten vergessen: Suhrkamp bleibt ja gewissermaßen in Frankfurt am Main. Jener Verlag immerhin, den Peter Suhrkamp 14 Jahre, von 1936 bis 1950 geführt hat, wenn auch ironischerweise damals in Berlin – S. Fischer. Das Haus, in dem Thomas Mann, Carlos Ruiz Zafón, Julia Franck, aber auch ein Held der Frankfurter Schule, Max Horkheimer, verlegt werden, hat nicht vor, nach Berlin abzuwandern. S. Fischer braucht auch keine Staatsknete als Umzugshilfe, denn der Verlag ist sehr erfolgreich – nicht nur finanziell. Und das in Frankfurt, Frau Unseld-Berkéwicz!“
spiegel.de

AUSLAND

Buchmesse Jerusalem: Hans-Christian Rössler berichtet von der überschaubaren Veranstaltung, bei der aus Deutschland in diesem Jahr Holtzbrinck und der Jüdische Verlag von Suhrkamp vertreten waren.
„Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (Seite 35)

BÜCHER & AUTOREN

Heinz Erhard: Zum 100. Geburtstag des Dichters und Entertainers.
sueddeutsche.de, tagesspiegel.de

Knut Hamsun: Norwegen eröffnet offiziell die Feierlichkeiten rund um den 150. Geburtstag des Nobelpreisträgers.
derstandard.at

Tajjib Salich: Die „FAZ“ würdigt den kürzlich verstorbenen sudanesischen Autor, der „die arabische Moderne beeinflusst und manches in seinem schmalen Werk vorweggenommen hat, was heute die Welt bewegt“.
„Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (Seite 36)

Andrew Keen: Der britische Autor erklärt im Interview, warum er das meiste, was es im Internet zu lesen gibt, für stümperhaft und kulturgefährdend hält.
„Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (Seite 38)

Erwin Strittmatter: Neue Erkenntnisse über die unrühmliche Rolle des DDR-Schriftstellers in Dritten Reich.
tagesspiegel.de

Navid Kermani: Der Schriftsteller und Orientalist beschreibt seine Erfahrungen als Muslim im katholischen Rom.
„Süddeutsche Zeitung“ (Seite 12)

Daniel Kehlmann liest jünger vor, als er schreibt, findet die „Frankfurter Rundschau“.
fr-online.de

MEDIEN & MÄRKTE

Karstadt: Die Kaufhauskette führt ein neues Kundenbindungsprogramm ein.
faz.net

Lidl: Der Discounter eröffnet am 19. März 13 Läden in der Schweiz.
„Neue Zürcher Zeitung“ (Seite 25)

SZENE

Musik-Download: Der US-Band Officer Roseland bezahlt jedem User einen Dollar, der ihr neues Album herunterlädt.
diepresse.com

Heinz Erhardt: Anlässlich des 100. Geburtstages des Dichters und Entertainers erinnert sich die „FAZ“ an seinen Schwank  „Das hat man nun davon“ 1969, „der im Finanzministerium spielt. Erhardt als Beamter Willi Winzig droht seine Pension zu verlieren, weil er aus Mitleid Mahnungen nicht abschickte, und tut nun alles dafür, für unzurechnungsfähig gehalten zu werden. Und siehe da: Auch hier ist die Rede von einer ,Finanzkrise‘. Es gibt einen schon bei der Vereidigung amtsmüden Minister, der nur aus parteipolitischen Gründen sein Amt antrat. Als ein Bankenchef anruft, nennt Erhardt ihn – prophetisch? – ,alter Gauner‘. Mit dem Satz „Der Staat muss da helfen, wo Not am Mann ist“ bewilligt Winzig großzügige Zahlungen. Trotzdem wird er am Ende nicht für geistesgestört erklärt, sondern zum Finanzminister ernannt.“
„Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (Seite 35)

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