Zuwachs im oberen Segment

Das ereignisreiche Jahr 2008 zieht die Menschen offenbar noch derart in den Bann, dass das Geschäft mit den „Kalendern 2009“ zögerlicher angelaufen ist als vor einem Jahr: In den Monaten August, September und Oktober lagen Absatz und Umsatz jeweils 3,6% unter den Vergleichswerten des Vorjahres.

Vor allem frühe Käufer, die bereits im August zugreifen, waren diesmals zurückhaltender. Die Empfehlung der Verlage, quasi ganzjährig Kalender zu präsentieren, „weil sich der Eindruck vom Kalenderangebot einer Buchhandlung schon in der ersten Jahreshälfte festsetzt“, wie es Doris Steineck von ars vivendi begründet, hat diesmal nicht recht verfangen. Im Oktober, zum eigentlichen Saisonbeginn, lag der Umsatz dagegen nur noch ganz knapp unterm Vorjahr.
Die bisher zurückhaltende Nachfrage betrifft die verschiedenen Preissegmente bis 30 Euro in fast gleichem Maße: Umsatz und Absatz liegen in allen Preisklassen noch 3 bis 5% unter dem Basiswert von 2007. Dafür haben aber hochpreisige Kalender ab 30 Euro bis einschließlich Oktober kräftige Zuwächse verbucht – knapp 8% beim Absatz, fast 12% beim Umsatz.

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