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AKEP: Elektronisches Publizieren hat strategische Bedeutung für Verlagsentwicklung

Arbeitskreis Elektronisches Publizieren und Kommission Online der Deutschen Fachpresse entwickeln den EPIX –  Index Elektronisches Publizieren / Neues Instrument zur Analyse der Branchenentwicklung / Bedeutung der E-Books steigt

Elektronisches Publizieren ist der Zukunftsmarkt in der Buchbranche. Sieben von zehn Verlagen betonen eine steigende strategische Relevanz des Elektronischen Publizierens für ihren Umsatz. „Elektronisches Publizieren hat als Geschäftsfeld und als strategisches Thema für die Verlage gerade in den letzten fünf Jahren rapide an Bedeutung gewonnen“, sagte AKEP-Sprecher Hans Huck-Blänsdorf (B.I. & F.A. Brockhaus AG) heute bei der Pressekonferenz des Arbeitskreises Elektronisches Publizieren (AKEP) des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels auf der Frankfurter Buchmesse. „Viele Verlage haben dieses Thema nicht ausreichend forciert“, kritisiert Huck-Blänsdorf, deshalb sei es spätestens jetzt höchste Zeit, aktiv zu werden. Das gelte auch für die Belletristikverlage.

Eine große Chance für den Buchmarkt ist nach Einschätzung des AKEP das E-Book. „Für einige Verlage, beispielsweise im Fach- und Sachbuchbereich, sind E-Books schon heute ein wichtiger Markt, für weitere Verlage liegt hier ein wichtiger Zukunftsmarkt“, sagt die stellvertretende AKEP-Sprecherin Sigrid Lesch (Georg Thieme Verlag). Zudem seien das Thema E-Books und die neuen Lesegeräte für Verlage ein wichtiger Katalysator für die Aufbereitung und Vorhaltung von Inhalten in Formaten, die sowohl für gedruckte als auch für digitale Produkte nutzbar sind.

Um Relevanz, Entwicklung und Trends des Elektronischen Publizierens aussagekräftig zu dokumentieren, hat der AKEP zusammen mit der Kommission Online der Deutschen Fachpresse ein neues Instrument entwickelt, den EPIX – Index Elektronisches Publizieren, der ab sofort vierteljährlich erscheint. „Damit kann der AKEP erstmals gesicherte Auskunft über den aktuellen Stand des Elektronischen Publizierens in Deutschland geben und in den kommenden Jahren die tatsächliche Entwicklung in diesem Bereich aufzeigen“, sagt Jens Löbbe (Kirchner + Robrecht management consultants) bei der Vorstellung. Für das erste Halbjahr 2008 beträgt der EPIX 117 Punkte und belegt damit eine sehr positive Stimmung der Verlage für den Bereich Elektronisches Publizieren. Zugrunde gelegt werden bei der Ermittlung des EPIX die vier Basis-Kennzahlen Umsatz, Gewinn, Mitarbeiterzahl und Sachinvestitionen. Theoretisch kann der Wert zwischen 50 (alle Befragten urteilen negativ) und 150 (alle Befragten urteilen positiv) liegen, neutral ist ein Wert von 100 Punkten.

Am günstigsten wird von den Verlagen die Umsatzentwicklung beurteilt (Index 127), gefolgt von der Gewinnentwicklung (Index 118) und der Entwicklung der Sachinvestitionen (Index 115). Doch auch was die Mitarbeiterzahl betrifft, gehen mehr Verlage von einem Anstieg als von einem Rückgang aus (Index 108).

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