Kerzen zum Geburtstag

Gewann 1981 den Booker Prize für
seinen Roman „Mitternachtskinder“:
Salman Rushdie.

Großbritanniens Renommier-Literaturpreis hat Geburtstag: Der Man Booker Prize for Fiction wird in diesem Jahr 40. Anlass genug für Sponsor Man Group und Booker-Administrator Ion Trewin, mit einem Aktionspaket auf die vier Jahrzehnte anzustoßen, in denen die Auszeichnung im Königreich Literaturgeschichte mitgeschrieben hat.
In Szene gesetzt wurde das Jubiläumsprogramm von der Londoner Medienagentur Colman Getty, die seit über einem Jahr mit den Vorbereitungen beschäftigt war. Zum Geburtstagspaket gehören u.a.:

  • Ein neuer Auftritt mit Logo in Rubinrot, überarbeiteter Website und POS-Material.
  • „The Booker at the Movies“ – 39 Booker-Gewinner bzw. Shortlist-Titel sind verfilmt worden, ganz aktuell Ian McEwans „Atonement“. Die besten Filme werden seit dem 8. Juni immer Sonntagnachmittag im Institute of Contemporary Arts (London) gezeigt.
  • The Booker 40 at the V&A“ – Parallel zur Bekanntgabe der sechs Shortlist-Titel für den Man Booker Prize 2008 Anfang September wird im Londoner Victoria and Albert Museum (V&A) eine Booker-Ausstellung eröffnet.
  • Jubiläumsevents im Rahmen der fünf großen Literaturfestivals in Oxford, Canterbury, Edinburgh, Southbank/London und Cheltenham.
  • „The Best of the Booker“ – Die britische Öffentlichkeit war eingeladen, ihren Lieblings-Booker-Sieger zu wählen. 7801 Personen machten mit.

Dennoch nicht alles eitel Sonnenschein

Im Mai hatten die Booker-Organisatoren eine Auswahlliste von sechs Titeln veröffentlicht, danach waren die „Wahllokale“ im Internet (Booker-Homepage, Bibliotheken, Buchhändler) bis zum 8. Juli geöffnet. Am Montag wurde das Ergebnis während des London Literature Festival im Southbank Centre verkündet: Wie von den Buchmachern vorhergesehen, haben die Favoriten und Booker-Sieger von 1981, Salman Rushdie und „Midnight’s Children“, gewonnen.

Doch ausgerechnet im Jubiläumsjahr ist beim Booker nicht alles eitel Sonnenschein. Dem erfahrenen Organisationsteam ist eine terminliche Panne unterlaufen, die auf der Insel für erhebliche Irritationen sorgt: Viele Verleger und Literaturagenten sind sauer, weil der Man Booker Prize 2008 am 14. Oktober, dem Vorabend der Frankfurter Buchmesse, verliehen wird.

Ion Trewin begründet die Überschneidung damit, dass die Londoner Guildhall mehr als ein Jahr im Voraus gebucht werden muss und nur noch dieser Termin – der Booker wird traditionell am Dienstagabend vor laufenden Kameras verliehen – im Oktober frei war. In Absprache mit der BBC soll das Event live im Frankfurter Hof während der Messeparty der Bloomsbury-Tochter Berlin Verlag übertragen werden.

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