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Börsenverein und Verlage fordern verbesserten Schutz geistig-kultureller Leistungen

Börsenverein: Gesamtkonzept der Politik gegen Urheberrechtsverletzungen notwendig / Mehr als 30 Verlage unterzeichnen offenen Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel / Veranstaltung des BDI „Innovationen fördern – Rechte schützen“ heute in Berlin

Geistiges Eigentum der Autoren und Verlage muss besser geschützt, Internetpiraterie wirkungsvoller bekämpft werden – notwendig dafür ist ein neues Gesamtkonzept der Politik. Das fordert der Börsenverein des Deutschen Buchhandels gemeinsam mit dem Bundesverband Musikindustrie und der GVU – Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen zum Tag des geistigen Eigentums, der am Samstag, 26. April, zum achten Mal begangen wird. „Kreativität zählt zu den wertvollsten Rohstoffen unseres Landes“, sagt Dr. Gottfried Honnefelder, Vorsteher des Börsenvereins. „Es muss deshalb möglich sein, Urheberrechtsverletzungen im Netz zu verfolgen.“ Derzeit seien die rechtlichen Mittel dafür nicht ausreichend.

In neuen Initiativen aus Frankreich und England beim Umgang mit dem Urheberrecht im Netz sieht der Börsenverein ein Vorbild auch für Deutschland. In beiden Ländern erhalten Inhaber von Internetanschlüssen zunächst Warnhinweise, wenn sie durch Urheberrechtsverletzungen auffallen. Wenn sie diese nicht beachten, würden die entsprechenden Anschlüsse für eine befristete Zeit gekappt. „Auch wir in Deutschland appellieren an das Verantwortungsbewusstsein der Internetprovider“, so Honnefelder. In einem offenen Brief, der die Unterschriften von mehr als 150 Kulturschaffenden aus der Musik- und Filmbranche sowie von mehr als 30 Personen aus Verlagen trägt, wenden sich die Unterzeichner deshalb heute an Bundeskanzlerin Angela Merkel. Sie solle das Thema zur „Chefsache“ machen, so die Forderung.

Der Schutz kreativer Inhalte ist auch Thema beim Informations- und Diskussionstag „Innovationen fördern – Rechte schützen“ des BDI – Bundesverband der Deutschen Industrie. Dr. Rüdiger Salat, Geschäftsführer der Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck GmbH und stellvertretender Vorsitzender des Verleger-Ausschusses im Börsenverein, spricht zum Thema „Aufklärung und Rechtsdurchsetzung – zwecklos oder Investition in die Zukunft?“.

Frankfurt am Main, 25. April 2008

Claudia Paul

Leiterin Presse und Information

Telefon 069/1306-293; E-Mail: paul@boev.de

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