Schmetterling und Taucherglocke

Er war 43 Jahre alt, Vater zweier Kinder und erfolgreicher Redakteur, als ihn am 8.12.1995 ein Hirnschlag all seiner bisherigen Lebensmöglichkeiten beraubte. 15 Monate später beendete er ein Buch, das er allein mit dem Blinzeln seines linken Augenlids – die einzige Verständigungsmöglichkeit – diktiert hatte. 

Schmetterling und Taucherglocke des ehemaligen „Elle“-Chefredakteurs Jean-Dominique Bauby läuft ab dem 27. März in der Regie von Julian Schnabel in den Kinos.

Um dem „Locked-In-Syndrom“, bei dem das Gehirn ganz normal funktioniert, während der Körper vollständig lahmgelegt ist, gerecht zu werden, verfolgt Schnabel Baubys Schicksal die erste halbe Stunde des Films weitgehend durch dessen linkes Augenlid. Später weitet sich der Blickwinkel, Bauby zehrt von Bildern, die ihm seine Erinnerung und seine Vorstellungskraft eingeben.

Für seine Regieleistung hat Schnabel einen Golden Globe und einen Preis in Cannes erhalten. Bauby ist am 9. März 1997 wenige Tage nach Veröffentlichung seines Buches gestorben.

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