"Sprengkraft" schafft Sprung in die Glauser-Shortlist
Fünfte Nominierung für Horst Eckerts
4.3.2010
"Sprengkraft", der aktuelle Thriller des Düsseldorfer Kriminalschriftstellers Horst Eckert, erschienen im Dortmunder Grafit-Verlag, wurde von der Jury des Friedrich-Glauser-Preises nun auch auf die Shortlist gewählt (Nominierung) und zählt somit zu den fünf besten deutschsprachigen Kriminalromanen des Vorjahres.
Der in der NRW-Landeshauptstadt handelnde Roman "Sprengkraft" sei "ein überaus spannender und hervorragend durchkomponierter klassischer Kriminalroman mit einer großartigen und faszinierenden Story, den die ihm innewohnende politische Dimension über herkömmliches Schaffen deutlich hinaushebt", so die Jury in Ihrer Begründung.
Der nach dem Schweizer Schriftsteller Friedrich Glauser benannte Preis gilt als der "Oscar" unter den Krimipreisen im deutschsprachigen Raum. Eckert erhielt ihn bereits 2001 für seinen Roman "Die Zwillingsfalle". Für "Aufgeputscht" und für zwei seiner Kurzgeschichten erreichte er Nominierungen. Der diesjährige Preisträger wird im Rahmen der "Criminale" bekannt gegeben, die im September in der Nordeifel stattfinden wird. Die Auszeichnung in der Rubrik "bester Roman" ist mit 5000 Euro dotiert. Traditionell wird das Preisgeld in kleinen, gebrauchten, nicht fortlaufend nummerierten Scheinen übergeben.
Der Jury gefiel insbesondere Eckerts "präzise Sprache und eindrucksvolle Bildkraft". Der Düsseldorfer halte in seinem Roman der heutigen Gesellschaft einen Spiegel vor, in den hineinzublicken "mehr als angebracht" sei.
Die weiteren Nominierten: Zoran Drvenkar (Sorry), Jutta Profijt (Kühlfach 4), Silvia Roth (Schattenriss) und Stefan Slupetzky (Lemmings Zorn)


















