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Verlage
Donnerstag, 01. September 2011 (12:02 Uhr)


Schnittstellen von Sportvereinen und Verlagen

Eiskaltes Geschäft

Auf dem Rheingauer Konvent der Verleger (25. bis 26. September im Kloster Eberbach, Rheingau, veranstaltet von der Akademie des deutschen Buchhandels) diskutieren Vertreter von Verlagen und anderer Branchen über die Herausforderungen im Zeitalter der Digitalisierung. Vorab gibt einer der Referenten, Mirko Richter, Marketingchef beim CRM-Spezialisten Global Concepts, einen Ausblick auf seinen Vortrag zum Thema, was Verlage und Eishockey-Teams verbindet:

„Verlage und Sportvereine haben mehr Gemeinsamkeiten als auf den ersten Blick erkennbar. Die Global Concepts hat vor einiger Zeit ein Projekt bei den Thomas Sabo Ice Tigers fertiggestellt, und die Anforderungen waren denen eines Verlages sehr ähnlich. Als erfahrener Dienstleister haben wir diesbezüglich Wissen in beiden Branchen sammeln können. Die Größe des angesprochenen Projektes prädestiniert es als anschauliches Beispiel und Inspiration für Andere.  

Im Verein geht es primär nicht um die Sportler und Spieler, sondern im Wesentlichen um Vermarktung. Das sich verändernde Umfeld zwingt die Vereine dazu, sich organisatorisch besser aufzustellen. Der Mix aus Besuchern, Fangemeinde und Sponsoren als Liquiditätsquellen ist durchaus vergleichbar mit der Struktur der Einnahmequellen eines Verlages. Das Management dieser Interessensgruppen und die Herstellung von Transparenz im Unternehmen ist Ziel eines CRM-Systems (steht für „Customer-Relationship-Management“, Kundenbeziehungsmanagement).

CRM-Systeme haben in den letzten Jahren eine Renaissance erlebt, nochmals verstärkt durch die Möglichkeiten, entsprechende Software als Dienst aus der Cloud zu beziehen. Damit entfällt der Zwang nach einer umfassenden IT-Infrastruktur – „CRM on-demand“ ist schnell zu implementieren, flexibel und genauso leistungsfähig wie eine eigene Installation. Die richtige Wahl des Anbieters hängt letztlich von einigen wenigen Parametern und der Planung für die Zukunft ab.

CRM ist immer eine Strategie und muss auch als solche verstanden und gelebt werden. Diese Strategie unterliegt einem Lebenszyklus, der in den ersten Jahren bei vielen Unternehmen relativ ähnlich ist. Dieses Wissen lässt sich nutzen, um besser planen zu können und um Fehler zu vermeiden.“

Neben Richter referieren u.a. Thomas Knüwer („Wired“, Condé Nast), Johannes Lachermeier (Bayerische Staatsoper München) und Thomas Lennartz (NWB Verlag) bei dem von der Akademie des Deutschen Buchhandels veranstalteten Konvent. Hier das Programm.



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