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Freitag, 08. Februar 2013 (17:09 Uhr)


Media Control: 2012 wurden 12,3 Mio E-Books in Deutschland verkauft

Dickes sorgt für dünnes Plus

Der Absatz von E-Books ist im vergangenen Jahr zweieinhalb Mal so hoch wie 2011 ausgefallen, meldet Media Control. Nach Angaben der Marktforscher wurde mit dem rasanten Wachstum der digitalen Bücher 2012 sogar das Minus im Geschäft mit gedruckten Büchern kompensiert.

Laut Media Control wurden 2012 hierzulande rund 12,3 Mio E-Books kostenpflichtig heruntergeladen; im Vorjahr seien 4,9 Mio E-Book-Käufe verzeichnet worden. Weitere Ergebnisse der Auswertung einer repräsentativen Befragung:

  • E-Books hätten ihren Umsatzanteil binnen eines Jahres von 1 auf 2% verdoppeln können.
  • Das digitale Geschäft habe das Ein-Prozent-Minus im Geschäft mit Hardcover- und Taschenbuch-Ausgaben mehr aus ausgleichen  können: Der Gesamtmarkt aus digitalen und Print-Büchern habe 2012 so mit einem leichten Plus von 0,3% abgeschlossen.
  • Mit 5,8 Mio Käufen sei fast die Hälfte des Jahresabsatzes im vierten Quartal erzielt worden. 
  • Der Durchschnittspreis sei um einen Euro auf 8,61 Euro gesunken. 

Der stationäre Buchhandel hat nach buchreport-Zahlen im vergangenen Jahr 1,4% Umsatz verloren.

Media Control veröffentlicht einen knapp 100 Seiten umfassenden „E-Book-Jahresreport“ mit Auswertungen u.a. zur Anzahl der E-Book-Käufer, durchschnittlicher Kaufintensität, zu Marktanteilen von Einkaufsstätten und Verlagen, Hauptwarengruppen/Genres, Preisgruppen, zur Soziodemografie und zum Einsatz von Lesegeräten. 



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