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Verlage
Freitag, 08. Februar 2013 (14:07 Uhr)


Serie zu Startups der Buchbranche: Das Buch als Magazin

Anmelden statt rumgrübeln

Peter Wagner bringt gemeinsam mit der Art Directorin Joanna Swistowski Journalismus und Literatur zusammen. Die beiden geben im neu gegründeten Malus Verlag die Zeitschrift „Das Buch als Magazin“ (www.dasbuchalsmagazin.de) heraus. In der ersten Ausgabe steht „Die Verwandlung“ von Franz Kafka neben Geschichten aus der Gegenwart. Im buchreport-Startup-Check erklärt Wagner das Konzept.

Ihr Konzept in 3 Sätzen:

Im Malus Verlag machen wir fürs erste nur „Das Buch als Magazin“. In jede Ausgabe drucken wir einen Klassiker der Literaturgeschichte. Daneben stehen journalistische Geschichten aus unserem Alltag, die immer irgendwie mit dem Buch zu tun haben.

Ihr Einstieg in die Branche:

Ich bin eigentlich Journalist und mache unter anderem bei der „Süddeutschen Zeitung“ die jetzt-Magazine. (Die erscheinen zurzeit sechsmal im Jahr und widmen sich dem Leben in der Schule, an der Uni und im Job.) Meine Kollegin Joanna Swistowski ist die Art Directorin der Hefte. Die Idee mit dem Buch als Magazin hat uns ein Jahr nicht mehr losgelassen. Wir überlegten uns Kooperationspartner und Veröffentlichungswege - und haben schließlich selbst einen Verlag gegründet. Damit wir beim Produzieren nicht dauernd bei anderen nachfragen müssen, ob man das denn so machen kann.

Ihre erste morgendliche Tat im Büro: 

Kaffee, Emails, Twitter. Twitter ist mir mittlerweile wichtiger als die Zeitung und Magazine. Allein was ich über twitter.com/brainpicker entdecke, ist unglaublich. Unter dem Account sammelt die New Yorkerin Maria Popova Web-Fundstücke aus aller Welt.

Ihr letztes Telefonat:

Ein saunetter Buchhändler aus Nordbayern hat sich gemeldet. Er möchte unser Heft ins Sortiment nehmen, weil schon zwei Kunden danach gefragt haben. Ich hätte nicht gedacht, dass mich solch eine Mininachricht so freuen kann.

Ihr Geheimtipp für Existenzgründer:

Rechtzeitig die Grübelei drangeben und das Gewerbe anmelden.

Ihre größten Stolpersteine:

Ich sehe gerne das Schlechte. 

Ihr peinlichster Tweet oder Facebook-Post:

Erst eben hab ich mit Schwung auf Annette Schavans frisch angelegten Twitteraccount hingewiesen – der sich eine Stunde später als Fake herausstellte. Ich weiß, das ist eine Lapalie. Aber man kommt sich trotzdem so deppert vor, einfach, weil man‘s nicht geschnallt hat.

Was Google von Ihnen besser nicht wüsste:

Ehrlich: Ich weiß es nicht. Ich habe aufgehört, mich zu googeln, weil es mit meinem Namen wirklich wahnsinnig wenig Spaß macht.  

Ihr Unternehmen in 5 Jahren: 

Wir haben ein eigenes Büro und sind mit unserem Magazin ein Ort geworden, an dem sich Autoren und Fotografen superwohl fühlen. Außerdem haben wir noch zwei weitere kleine Magazine gegründet. (In einem dreht es sich nach meiner Vorstellung um bäuerliche Landwirtschaft, im anderen, denke ich, um Bier.) Und wir haben unsere Lieblingsschlussredakteurin kurzerhand fest angestellt!

Im buchreport Startup-Check bislang erschienen:



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