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Verlage
Donnerstag, 25. August 2011 (09:16 Uhr)


Hörbuchverlage setzen auf Hörproben via Handy

Hörproben für die Hosentasche

Die Audio Media Verlag bietet ab sofort einen neuen Service: Über eine kostenfreie Telefonnummer können Endkunden unterwegs und direkt am Point of Sale via Handy und Smartphone Hörbuch-Hörproben des Verlags anhören.

Und so funktioniert der Service namens „audiophone“: Der Kunde ruft die auf Stickern, Werbematerialien sowie dem Hörbuch kommunizierte Telefonnummer an und wählt die Hörprobe über die Tastatur aus. Anschließend kann er einen kurzen Ausschnitt aus dem Hörbuch anhören.

Zum Start der Klassik Radio Krimi-Edition „Die besten Ermittler aller Zeiten“ im September soll „audiophone“ auf über 100.000 Hörbüchern eingeführt werden. „Wer sich unsicher ist, ob ihm ein Hörbuch gefällt, wird es nicht kaufen. Mit audiophone lösen wir das Problem“, lässt sich der Marketingverantwortliche von Audio Media, Boris Udina, in einer Mitteilung zitieren. „Wir hoffen, dass der Handel das Potenzial erkennt.“

Der Service soll auch anderen Verlagen angeboten werden, diese setzen jedoch teilweise bereits auf andere Lösungen per Handy und Smartphone:

  • Ebenfalls zum September führt Der Audio Verlag (DAV) einen QR-Code auf der Rückseite seiner gesamten Hörbuch- und Hörspielnovitäten ein. Durch Einscannen des Codes via Smartphone kann der Kunde Hörproben sowie Hintergrundinformationen herunterladen. QR, der sogenannte Quick-Response-Code, ist eine Weiterentwicklung des Barcodes: Er verbindet nach dem Scannen direkt auf eine Internetseite, worauf eine Aktion ausgeführt wird, wie z.B. der Start einer Hörprobe (hier mehr).
  • Bei Random House Audio hat man bereits auf die Option gesetzt, durch das Scannen des Barcodes Zusatzmaterial zum Titel zu generieren.
  • Der Hörverlag arbeitet mit der Entwicklung der iPhone-App „Hörbuchradio“ an einer Lösung, die diese Infos über das Einlesen der ISBN liefert. „Das hat den Vorteil, dass es ad hoc nicht nur für die Novitäten, sondern auch für die gesamte Backlist einsetzbar ist – und das ohne Layoutänderungen und teure Nachproduktionen“, begründet Bettina Halstrick, Marketingleiterin beim Hörverlag. Sie wünscht sich eine verlags- und medienübergreifende App für Buch und Hörbuch, die Zusatzinfos aus ISBN abruft.

Inwieweit auch Verlage von gedruckten Büchern den QR-Code erproben, lesen Sie im aktuellen buchreport.express 34/2011 (hier zu bestellen).



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