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Verlage
Freitag, 11. Dezember 2009 (13:16 Uhr)


EQT und GIC kaufen Fachverlagsgruppe

Neue Eigentümer für Springer SBM

Die größte deutsche Fachverlagsgruppe Springer Science+Business Media (SBM) meldet Vollzug: Wie bereits gestern in Medienberichten angekündigt, wechselt die Unternehmensgruppe die Eigentümer. Künftig wird Springer den Finanzinvestoren EQT aus Schweden und GIC aus Singapur gehören.

Die Pressemitteilung von Springer SBM im Wortlaut:

Das Board of Directors von Springer Science+Business Media (Springer-Gruppe) hat sich mit EQT, einem Private Equity Investor aus Schweden, und GIC, einem Co-Investor aus Singapur, auf ein Kaufangebot geeinigt und eine entsprechende Vereinbarung unterzeichnet. Die Verhandlungen seitens Springer wurden von Teilen des Springer-Managements und den Eigentümern der Springer-Gruppe, Cinven und Candover, geführt. Das Kaufangebot gilt für die gesamten Anteile der Springer-Gruppe. Springer ist weltweit die zweitgrößte Verlagsgruppe im Bereich Science, Technology, Medicine (STM) und führend bei der Vermittlung von elektronischen Inhalten aus Wissenschaft und Forschung.

Der Vereinbarung zufolge haben EQT und GIC zugesagt, neues Kapital in die Springer-Gruppe zu investieren und somit ihre Bilanz zu stärken und die gesamten Finanzkosten zu senken. Durch eine Refinanzierungs-Vereinbarung mit einem Bankenkonsortium wird einer bevorstehenden Refinanzierung zuvorgekommen und damit Springer mittelfristig finanzielle Stabilität gewährleistet.  

Die Akquisition unterliegt der Prüfung und Genehmigung durch europäische und US-amerikanische Wettbewerbsbehörden. Die Prüfung wird voraussichtlich Mitte bis Ende Januar oder Anfang Februar 2010 abgeschlossen sein.

Springer-CEO Derk Haank sagte: „Die Gespräche der Springer-Geschäftsführung mit EQT sind konstruktiv und kollegial verlaufen. Ich bin zuversichtlich, dass hiermit ein neues spannendes und erfolgreiches Kapitel für uns und unsere neuen Partner bei EQT und GIC beginnt. Durch den Verkauf können wir sicherstellen, dass wir auch weiterhin unsere ehrgeizige Strategie der zunehmenden Digitalisierung von wissenschaftlichen Inhalten vorantreiben können. Von weiteren Investitionen auf diesem Gebiet werden vor allem unsere Kunden und Partner profitieren. Dies ist die beste Lösung für das Unternehmen, unsere Mitarbeiter und Anteilseigner.”

Die Springer-Gruppe wurde von Goldman Sachs und Freshfields Bruckhaus Deringer beraten.



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