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Verband
Freitag, 05. März 2010 (06:30 Uhr)


Stefan Könemann zur Verbandsreform

Die Mitglieder haben es in der Hand

Die mögliche Fusion des Landesverbandes Nordrhein-Westfalen mit dem Bundesverband schlägt hohe Wogen. NRW-Chef Stefan Könemann (Foto) bezieht im buchreport-Interview Stellung zur kontrovers geführten Debatte.

Ihr Vorstoß, den Landesverband Nordrhein- Westfalen mit dem Bundesverband zu verschmelzen, lässt manche Landesfürsten heißlaufen. Sind Sie Brandstifter oder Feuerwehrmann?

Weder das eine, noch das andere. Ich versuche einen Prozess in Gang zu bringen, der erst einmal nur für das Land NRW gilt und über den die Mitglieder im Mai entscheiden werden. Als Vorstand des Landesverbandes müssen wir handeln, denn wenn wir so weitermachen wie bisher, bleiben uns nur zwei Alternativen: Signifikant höhere Beiträge einfordern oder drastisch weniger Leistungen anbieten.

Haben Sie die teilweise vehementen Abwehrreaktionen aus anderen Landesverbänden überrascht?

Nein, überhaupt nicht. Das ist ein ganz natürlicher Schutzreflex. Veränderungen haben für viele immer auch einen bedrohlichen Charakter, das kann ich nachvollziehen. Der Tenor, mit dem manche in die Debatte eingestiegen sind, wundert mich aber schon. Obwohl das Modell noch gar nicht steht, schießt man schon dagegen. Ich würde mir wünschen, dass wir nicht immer nur über die Risiken einer Veränderung reden, sondern auch über die enormen Chancen, die sich daraus für den Börsenverein und seine Mitglieder ergeben.

Was läuft denn bislang falsch?

Wir beschäftigen uns im Verband viel zu sehr miteinander und viel zu wenig mit den Mitgliedern. Ein Beispiel: Wenn ich alle Termine aus dem Kalender unserer Geschäftsführerin herausstreiche, die nur anfallen, weil NRW ein eigener Landesverband ist, komme ich auf rund 50 Arbeitstage im Jahr. In der neuen Struktur könnte die gleiche Geschäftsführerin diese Zeit komplett für Belange der Mitglieder aufbringen. Das ist doch sinnvoller, als sich mit Themen zu beschäftigen, bei denen der Börsenverein im eigenen Saft gart.

Sehen Sie sich trotz des Gegenwindes aus einigen anderen Landesverbänden in der Vorreiterrolle?

Die mögliche Fusion mit dem Bundesverband ist eine Angelegenheit, die NRW betrifft und auch dort entschieden wird. Wir wollen weiterhin eine lokale Geschäftsstelle haben und wir wollen weiterhin das ehrenamtliche Engagement auf regionaler und lokaler Ebene fördern. Wenn wir es schaffen, zusammen mit den Mitgliedern ein Modell zu entwickeln, das die ganzen Ängste und Befürchtungen zerstreut, könnte das Exempel verbandsweit Schule machen. Es gibt ja bereits Stimmen, die unsere Pläne ausdrücklich begrüßen.

aus buchreport.express 9/2010



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