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Verlage
Donnerstag, 22. November 2012 (14:58 Uhr)


Österreichischer E-Book-Markt aus Sicht der Verlage

Bis 2015 zweistellig

Im Vorfeld der BuchWien hat der Hauptverband des Österreichischen Buchhandels den digitalen Markt im Alpenland vermessen. Die Verlage gehen von einem zügigen Wachstum aus.

Die wichtigsten Ergebnisse der Studie des Verbands:

Angebot:

  • 2011 haben 32% der Verlage E-Books im Portfolio (2010: knapp 17%).
  • 67% der Verlage bieten bis zu 10 Titel als E-Book an, ein Drittel der Verlage mehr. 
  • Bei einem Drittel der Verlage erscheinen mehr als 25% der Novitäten digital.

Umsatzanteil:

  • 42% der Verlage erzielen bis 1% ihres Umsatzes auf digitalem Weg, bei 29% liegen die Erlöse bei 1 bis 5%, der Anteil der Verlage in der Umsatz-Kategorie 5%+ liegt ebenfalls bei 29%.
  • Das Gros der Verlage hält einen Anteil von E-Books am Gesamtmarkt im Jahr 2015 von 10 bis 15% für realistisch.

Weitere Ergebnisse:

  • Im Vertrieb haben Barsortimente und Online-Buchhandlungen an Bedeutung gewonnen, der Direktvertrieb über die eigene Verlags-Website sinkt.
  • Die Verlage reduzieren immer stärker den E-Preis unter das Print-Niveau.
  • Nur noch 11% (2010: 16,7%) der Verlage wollen nicht in E-Books investieren.
  • Verlage schätzen das Risiko von Umsatzverlusten wegen Raubkopien geringer ein als vor einem Jahr.
  • Die größten Chancen bei den technischen Formaten räumen die Verlage Epub, AZW (Amazon) und PDF ein.
  • E-Reader verlieren in den Augen der Verleger zunehmend an Boden gegenüber Tablets und Smartphones.


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