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Verlage
Mittwoch, 07. November 2012 (12:57 Uhr)


Christoph Bornhorn über die Lücken der „Digitalen Schulbücher“

„Verlage haben keine Berührungsängste“

Seit Montag ist „Digitale Schulbücher“, das gemeinsame Portal von einem Dutzend Schulbuchverlage online (hier mehr dazu). Im Interview äußert sich Christoph Bornhorn, Geschäftsführer des Verbands Bildungsmedien, zum (noch) dürftigen Angebot und den weiteren Schritten des Online-Angebots zur Verwaltung und Nutzung von Bildungsmedien.

Mit dem Thema beschäftigt sich auch ein großer Artikel im kommenden buchreport.express (erscheint am Donnerstag, 8.11.2012, hier zu bestellen)

Wie ist der Start von „Digitale Schulbücher“ bisher verlaufen?

Wir hatten einen sehr guten Marktstart. Seit Montag ist allein unser Testbuch über 1000 Mal abgerufen worden (Anm. d. Red.: Stand: Dienstag, 6.11.2012). Das Interesse bei den beteiligten Verlagen ist ähnlich hoch. Auch das erste Feedback der Lehrkräfte, Eltern und Schüler ist positiv. Natürlich steht noch viel auf der To-Do-Liste und wir sind dankbar für alle Anregungen und Hinweise, was wir noch verbessern können.

Rund 500 Titel zum Start erscheint angesichts der hohen jährlichen Novitätenzahl der Verlage und der langen Vorbereitungszeit nicht viel. Sind die Verlage noch skeptisch?

Wir haben „nur“ 500 Titel. Mit einem „nur“ in Anführungszeichen. Das ist schon sehr ordentlich, denn diese 500 Titel decken rund 40 Schulfächer und Berufe ab – jede Lehrkraft findet also ein Angebot, das ihm oder ihr konkret einen Eindruck verschafft, wie Digitale Schulbücher ihren oder seinen Arbeitsalltag erleichtern kann. Und die Anzahl der verfügbaren Titel wird schnell wachsen.

Das Gros der aktuellen Bücher basiert auf den Print-Ausgaben. Sehen Sie Perspektiven für angereicherte Bücher oder gar originäre digitale Inhalte?

Multimedial angereicherte Titel werden kommen, die technische Voraussetzung ist gegeben und Sie finden das jetzt schon in Ansätzen in den Büchern. Die Verlage bieten schon sehr lange digitale Lern- und Lehrinhalte an und werden jetzt prüfen, wie sich das sinnvoll mit dem digitalen Schulbuch verknüpfen lässt. Und natürlich steht der Weg offen für digitale Bildungsmedien, die gar kein gedrucktes Äquivalent mehr haben.

Sie bezeichnen das Angebot als offen, gleichwohl gibt es z.B. kein Ausdrucken, kein Herauskopieren der Inhalte zur Weiterverwendung und noch keine Integration eigener Materialien in die E-Books. Rechnen Sie damit, dass das „Offene“ noch folgt? 

Digitale Schulbücher ist eine offene Lösung in dem Sinn, dass sie dem Lehrer, Schüler oder den Eltern kein bestimmtes Betriebssystem oder Endgerät vorschreibt. Sie ist nicht offen bei den Inhalten in dem Sinn, wie es z.B. Open Educational Resources“ (OER) sind. Aber auch das ist eine Frage, die die beteiligten Verlage für sich klären werden - ganz in Abhängigkeit von den Wünschen und Bedürfnissen ihrer Kunden, allen voran der Lehrerinnen und Lehrer. Bei der technischen Weiterentwicklung steht die Einbindung von eigenen Materialien sicher ganz oben auf der Agenda.

Wie können sie den Verlagen die Angst vor dem Digitalen nehmen?
Bildungsmedienverlage bieten seit langem ein großes Portfolio an digitalen Bildungsmedien an, das aufgrund einer Finanzierungslücke bei Inhalten und Ausstattung mit Endgeräten nur selten an die Schulen gelangt und daher nur einen kleinen Teil des Branchenumsatzes ausmacht. Berührungsängste bei den Verlagen gibt es nicht - wohl aber genaue Beobachtungen des Marktes.  

Mit Apple, Amazon und Txtr mischen große Unternehmen auf dem digitalen Schulbuch-Spielfeld mit. Wie kann sich Ihr Angebot behaupten?
Wir freuen uns sehr, dass durch diese Initiativen die technische Ausstattung der Schulen und die Abdeckung mit digitalen wie analogen Bildungsmedien in das Interesse der Öffentlichkeit rückt. Denn ohne professionellen Inhalt nützt die beste Vertriebsplattform oder Hardware nichts. Und wir haben die Unternehmen an Bord, die Lehrern und Schülern didaktisch aufbereitete Ideen und Konzepte für den Unterricht anbieten – abgestimmt auf die 3000 Lehrpläne in Deutschland. Wir sind sicher, dass alle Beteiligten zu einem Miteinander finden werden, von dem die Schulen, die Lehrkräfte, Eltern und Schüler profitieren werden.

 



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