(Anzeige)

(Anzeige)
Verlage
Mittwoch, 09. Dezember 2009 (11:09 Uhr)


US-Verlage verzögern E-Books

„Wir müssen unsere Branche retten“

Aus Angst vor Print-Kannibalisierung wollen mehrere US-Verlagskonzerne ihre E-Books künftig erst Monate nach dem Hardcover auf den Markt bringen. Eine Reaktion auf die Preispolitik von Amazon & Co.

Im Dauerstreit mit den Onlineshops wegen der Preispolitik bei E-Book-Bestsellern (z.B. 9,99 Dollar Einheitspreis bei Amazon) ziehen Verlage neue Saiten auf. Wie der „Bookseller“ berichtet, wollen Simon & Schuster und Hachette USA die E-Book-Versionen ihrer Toptitel künftig erst verspätet auf den Markt bringen. Auf diesem Weg soll eine Kannibalisierung der Print-Bücher vermieden werden.

„Der richtige Zeitpunkt von E-Books ist nach dem Hardcover und vor der Taschenbuch-Ausgabe“, zitiert der Branchendienst S&S-Chefin Carolyn Reidy. „Wir glauben zwar, dass einige Leute dadurch entäuscht werden. Aber angesichts der neuen E-Reader und der boomenden Absatzzahlen müssen wir diesen Schritt gehen, bevor die Anzahl der E-Book-Lesegeräte so groß wird, dass dies unmöglich wäre.“

Bei Hachette USA werde die Veröffentlichung bei den meisten E-Book-Titeln ab kommenden Jahr um  drei bis vier Monate hinausgezögert. „Das tun wir, um unsere Branche zu erhalten“, lässt sich David Young, CEO bei Hachette USA, zitieren.
thebookseller.com



blog comments powered by Disqus


ImpressumIndie Publishingpubiz.deBuch AktuelledelweissSitemapAGB © 2014

CMS, Programmierung Design und Hosting: www.wecotec.de