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Verlage
Donnerstag, 05. April 2012 (12:50 Uhr)


USA: Fixe Preise für E-Books stehen offenbar auf der Kippe

Zurück zum Preiskampf?

Im Streit um mögliche Preisabsprachen beim E-Book-Verkauf rückt eine Einigung näher, berichtet das „Wall Street Journal. Demnach sind drei der fünf Verlage bereit, das Agency-Modell zu kippen. 

Wie berichtet, wirft das US-Justizministerium den Verlagen Hachette Livre, Harper Collins, Simon & Schuster, Penguin und Macmillan sowie Apple vor, die Preise für E-Books nach Absprache erhöht und damit gegen das Kartellrecht verstoßen zu haben. Auch die EU-Kommission ermittelt aufgrund dieser Vorwürfe gegen die Verlage und Apple (s. Chronik am Ende des Artikels). 

Drei Verlage wollen die Preishoheit zurück an die Händler geben

Noch ist das Verfahren in der Schwebe, eine baldige Einigung scheint aber absehbar: Nach Informationen des „Wall Street Journals“ wollen die Verlage Simon & Schuster, Hachette Livre und Harper Collins einlenken: Sie wollten das Agency-Modell aufgeben und die Preishoheit wieder an die Händler abtreten. Auch die Nachrichtenagentur Reuters hatte vor einer Woche berichtet, dass einige Parteien bereit seien, das Agency-Modell aufzugeben. 

Beim Agency-Modell legt der Verlag den Preis fest, den die Verkaufsplattformen als Agenturen (die ja keine E-Books einkaufen und ans Lager nehmen) beim Endkunden abrechnen.

Apple, Penguin und der zur deutschen Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck zählende Verlag Macmillan - lehnten eine Schlichtung bisher ab, heißt es weiter. Weder die Verlage noch die Behörden wollten dazu offiziell Stellung nehmen. 

Außerdem hätten einige Verlage vorgeschlagen, das Agency-Modell beizubehalten und lediglich die Klausel zu streichen, die Konkurrenten wie Amazon einen Rabattverkauf untersagt, weiß das „Wall Street Journal“. Dem US-Justizministerium gehe dies aber nicht weit genug, es dränge stattdessen auf eine „Abkühlungsphase“, in der die Verlage die Preise nicht mehr selbst festlegen dürfen. 

Erneuter Preiskampf im E-Book-Markt rückt in Sichtweite 

Lenken auch die übrigen Verlage und Apple ein, würde in erster Linie Amazon profitieren: Die Verlage fürchten, dass der Onliner mit Wegfall des Agency-Modells wieder dazu übergeht, elektronische Bücher zu Dumpingpreisen zu verschleudern und damit die Konkurrenz unter Zugzwang setzt. 

Aus Sicht der Verlage erhöht das Agency-Modell den Wettbewerb, weil sich mehr Buchhändler gegen Amazons Niedrigpreis-Strategie behaupten können. Nach Einschätzung von Scott Turow, Chef des US-Schriftstellerverbands, ist der Anteil von Amazon auf dem E-Book-Markt durch die Einführung des Agency-Modells von 90 auf 60% gesunken (hier mehr). 

Die Vorgeschichte der Kartell-Klage

  • Im August 2011 reichten zwei Privatpersonen eine Klage gegen Apple und die US-Verlage Macmillan (Holtzbrinck), HarperCollins, Hachette, Penguin sowie Simon & Schuster ein. Vorwurf: Die Verlage hätten über das Agency-Modell illegal die Preise festgesetzt, um ihre „Gewinne zu steigern und den Rivalen Amazon dazu zu zwingen, seine Discountpreise aufzugeben“. 
  • Nachdem zahlreiche ähnliche Klagen eingereicht wurden, wurden alle Fälle unter Federführung der Anwaltskanzlei Hagens Berman zusammengefasst. 
  • Im Dezember erklärte das US-Justizministerium, den Fall zu untersuchen.
  • Auch die EU leitete ein Kartellrechtsverfahren gegen mehrere Großverlage ein (hier mehr).
  • Seit März 2012 kooperiert das US-Justizministerium mit der EU-Kommission bei den Ermittlungen (hier mehr).


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