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Verlage
Mittwoch, 11. August 2010 (11:08 Uhr)


Lübbe-Marketingleiter Mathias Siebel über das „Buch ohne Staben“

Virale Kampagne zur tödlichen Lektüre

Guerilla-Marketing ist in der Buchbranche bislang selten erprobt worden. Lübbe setzt beim „Buch ohne Staben“ (verfasst von einem selbst dem Verlag unbekannten Autor) darauf, die Multiplikatoren im Internet mit einer außergewöhnlichen Ansprache zu ködern. Im Skype-Interview beschreibt Lübbe-Marketingleiter Mathias Siebel die Hintergründe der Kampagne.

Um die Diskussion über das im September erscheinende Buch im Vorfeld im Internet anzuheizen, verschickte Lübbe in den vergangenen Tagen 750 Blindbücher mit leeren Seiten plus Anschreiben, in dem vor der Lektüre des „Buch ohne Staben“ gewarnt wird. Das Buch sei mit einer unsichtbaren Tinte gedruckt worden; bei der Lektüre des entschlüsselten Buchs drohe der Tod.

Besonders Webseiten aus dem Fantasy-Bereich hatte die Marketingabteilung rund um Mathias Siebel im Fokus, um den Nachfolger des erfolgreichen „Buch ohne Namen“ zu bewerben. Ausführlich hat literaturcafe.de die Marketing-Aktion beschrieben.

Im Skype-Interview (daher die vergleichsweise schlechte Video-Qualität) beschreibt Siebel die Hintergründe und Machart der Kampagne. Vor dem Interview ist ein kurzer interaktiver Film zu sehen, der in Kürze für die Fans des Buchs freigeschaltet wird. Diese können ein Foto von sich hochladen, das dann im Spot erscheint – und vom Protagonisten des Buchs zur Zielscheibe genommen wird.

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