„Verlage müssen den Reset-Button drücken“
Gibt es einen „Clash der Kulturen“? – dies war eine der Leitfragen der Diskussionsrunde zu den Auswirkungen der Digitalisierung auf die Programmgestaltung und sonstige Strukturen der Verlage auf der TOC buchreport. Die Bandbreite der Antworten reicht von „eher nein“ bis „Verlage müssen ihre Strukturen komplett neu ausrichten“.
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Klugen Köpfen droht die Praktikumsfalle
Das Phänomen der „Generation Praktikum“ gibt es auch in der Welt des Buches: Viele Berufseinsteiger, die hoch motiviert von der Universität kommen, müssen sich auch in der Branche mit Praktika oder Volontariaten begnügen, wenn sie hoffnungsvoll bei Verlagen anklopfen. HTWK-Professor Randolf Dieckmann (Foto) wünscht sich eine faire Behandlung des Nachwuchses und mehr Kooperation. mehr...Abschlagszahlungen in Aussicht
Nach dem Brand in einem LKG-Außenlager in Naunhof bei Leipzig hat die Allianz-Versicherung zugesagt, den Schaden der bei ihr versicherten Verlage aufzukommen. Koch, Neff hat das Ausmaß der Zerstörung korrigiert. mehr...Breiter aufgestellt
Um den Kundenstamm im Buchhandel zu erweitern, hat die aus 14 Verlagen bestehende Vertriebskooperation Forum independent seinem Fachbuchangebot ein gleichwertiges Sachbuchportfolio zur Seite gestellt und sich personell neu geordnet. mehr...Mängel im Marketing
Als Argument gegen Selfpublishing-Angebote führen Verlage häufig ihre professionellen Presse- und Marketingabteilungen an. Ein Argument, das aus Autorensicht nicht immer trifft. Denn: Jeder zweite Autor ist unzufrieden der Vermarktung seiner Werke. Dies ist das Ergebnis einer Befragung der Schriftstellerverbände Deutschlands, Österreichs und der Schweiz. mehr...Schutzzaun für den Primärmarkt
Digitale Antiquariate, bei denen große Anbieter wie Amazon mit „gebrauchten“ E-Books handeln – diese Perspektive gehört bei vielen Verlagen zu den meistgefürchteten Szenarien. Nachdem in den USA ein Second Hand-Händler kürzlich eine Niederlage gegen einen Musikverlag kassierte, hat sich jetzt ein deutsches Gericht auf die Seite der Verlage positioniert. mehr...Was sagt Peking?
Kurz nach dem grünen Licht der EU-Kommission richten auch die kanadischen Kartellwächter die Daumen nach oben: Die Wettbewerbshüter haben die geplante Fusion von Penguin und Random House ohne Auflagen genehmigt. Jetzt warten die Verlagsmanager auf die Signale aus China. mehr...Wachsen mit kleinen Preisen
Wie wirken sich Dumping-Preise auf den Verkauf von Büchern aus? Eine Frage, die den britischen Buchmarkt insbesondere im Zuge der 20-Pence-Aktion von Sony beschäftigt hat. Zwar hat der japanische Elektronik-Konzern seinen Preiskampf vorerst beendet, doch der Blick auf die Bestseller-Statistiken ist dennoch spannend – zeigt er doch, welche Stellschrauben den digitalen Buchmarkt justieren. mehr...Penguin gibt fixe E-Book-Preise auf
Zur geplanten Fusion mit Random House will Penguin mit weißer Weste antreten. Nachdem der Verlag bereits mit dem US-Justizministerium einen Vergleich zur Agency-Klage geschlossen hat, hat sich die Pearson-Tochter jetzt auch mit der EU-Kommission gütlich geeinigt. mehr...Globaler Standard für Bücher
15 Länder arbeiten zurzeit an einem globalen Standard für die Kategorisierung und Klassifizierung von Büchern nach Themen und Warengruppen, der den weltweiten Handel mit Büchern vereinfachen soll. Der erste Entwurf liegt jetzt vor, offiziell starten soll der „Thema“-Standard Ende des Jahres. mehr...Aufbau einer Medienboutique
Der Wissenschaftsverlag Springer WienNewYork, als Teil der Fachverlagsgruppe Springer Science+Business Media (Berlin), hat seinen Programmbereich Architektur verkauft: Die Medienholding Medecco hat das Architektur- und Kunstbuchprogramm vollständig von dem österreichischen Wissenschaftsverlag übernommen. mehr...„Der Brand trifft uns hart“
Der Brand in einem Außenlager der LKG bringt besonders die kleinen Verlage in die Bredouille. Der Milena Verlag und Verbrecher Verlag schildern, welche Auswirkungen das Feuer hat. mehr...Kostenlose Köder
Kurz vor Erscheinen von Dan Browns neuem Roman „Inferno“ bietet Bastei Lübbe den von 2004 bis 2006 sehr erfolgreichen Bestseller „Sakrileg“ am heutigen 18. April zum kostenlosen Download an, samt Leseprobe von „Inferno“. In den USA wurde der Titel schon im März gratis angeboten. mehr...Der Boom der digitalen Singles
Wenn es derzeit einen neuen Trend gibt, der zumindest in den USA und Großbritannien die gesamte E-Book-Branche erfasst, dann die Fokussierung auf kürzere E-Books. Wenige Tage, nachdem Tim Waterstone seinen Service Read Petite vorstellte, folgt eine Übernahme: Medium, die Publishing-Plattform von Twitter-Mitgründer Evan Williams, kauft das erst vor fünf Monaten gestartete E-Book-Portal Matter. buchreport.de stellt die wichtigsten Angebote von kurzen E-Books vor.
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