„Auch ein E-Book ist ein Buch“
Die Kulturpessimisten beklagen das Aussterben des Buches, besingen die Haptik des gedruckten Buches und beschimpfen das E-Book. Dabei vergessen sie oft, dass auch das E-Book ein Buch ist, meint Verleger Jochen Jung. Und wirft einen erfrischend anderen Blick auf die Marktentwicklungen.
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Ein Drittel weniger Neuerscheinungen
Die bereits im bisherigen Jahresverlauf im buchreport-Taschenbuch-Barometer beobachtete Tendenz zur Programm-Verschlankung verfestigt sich. Ein so niedriger Novitätenpegel wie in diesem Juni wurde jedenfalls in den vergangenen 20 Jahren nicht gemessen.
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Das Preisschild lockt
12% aller in Großbritannien verkauften E-Books stammen von Selfpublishern, haben die Marktforscher von Bowker ermittelt. In einigen Genres liegt der Absatz-Anteil sogar bei 20%. Interessant ist auch, wie die Leser auf die Titel aufmerksam werden.
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„Betrügerischer Bankrott“
Das Gerangel um den Suhrkamp-Verlag endet erneut vor Gericht: Minderheitsgesellschafter Hans Barlach hat Einspruch gegen das von der Geschäftsführung beantragte Schutzschirmverfahren eingelegt. Zudem will er Schadensersatz einklagen.
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„Spüren eine deutliche Aggressivität von Amazon“
Die staatliche Hilfe und die Unterstützung des Buchhandels durch die Verlage in Frankreich sorgt international für Schlagzeilen. Im Interview beschreibt Christine de Mazières, Generalsekretärin des französischen Verlegerverbands SNE, das Ziel der Aktion – und geht auf Distanz zu Amazon.
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Zwischen Ernüchterung und Euphorie
Der Börsenverein hat mit der GfK den deutschen E-Book-Markt vermessen. Während die Verlage ihr digitales Wachstum unterschätzen, überschätzen die Händler ihren Einfluss in diesem Marktsegment. Die wichtigsten Trends und Stimmungen im Überblick.
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Abwärtskurve des Buchhandels wird steiler
„Herausfordernder Wandel mit weitreichenden Perspektiven“, beschreibt Börsenvereins-Hauptgeschäftsführer Alexander Skipis die Lage auf dem Buchmarkt. Übersetzt in Nicht-Verbandsdeutsch heißt das: Große Teile des Buchhandels stecken in einer Krise, aber es gibt kleine Hoffnungsschimmer, wie die am heutigen Freitag vom Börsenverein präsentierten Zahlen zeigen.
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Rückenwind fürs Geschäft
Gute Nachrichten aus dem stationären Buchhandel: Die Umsätze haben sich im Mai weiter stabilisiert. Daran hatte ein hochpreisiger internationaler Bestseller einen großen Anteil, aber – und das ist auch ein gutes Zeichen – der Aufwärtstrend hat eine breitere Basis
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Frischzellenkur für GU
Neue Kleider für den Primus: Die Bücher des Münchner Ratgeberriesen Gräfe und Unzer bekommen ein neues Produktdesign. „Deutlich mehr Emotionalität, deutlich mehr Nähe zu den Zielgruppen“, erläutert Programmgeschäftsführerin Dorothee Seeliger das Anliegen.
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„Verlage müssen schneller werden“
Mit der Digitalisierung müssen Verlage ihre Prozesse schneller und flexibler gestalten und auf Veränderungen flexibel eingehen können. Dazu bedienen sich Gräfe und Unzer sowie Langenscheidt einer Arbeitsmethode, die aus der Softwareentwicklung entlehnt wurde: Agiles Projektmanagement. Die Vorteile erläutern Beate Muschler und Carl Heinze.
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„Milchmädchenrechnung der Allianz“
Die Urheberrechtsreform ist heute Thema im Bundestag. Zu diesem Anlass bekräftigt der Börsenverein seine Ablehnung der geplanten Open-Acess-Regelung. Bei den Wissenschaftsverlagen bleibt der sperrige juristische Terminus „Zweitverwertungsrecht“ ein Reizwort.
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Königin der Markenwelten
Die Nachfolgerin von Alexandra Germann ist angetreten: Gabriele Lorenz-Schayer (Foto) ist die neue Programmleiterin des Egmont Imprints Balloon, das auf die Auskoppelung von Lizenzstoffen als Buch spezialisiert ist. Die 52-Jährige hat langjährige Erfahrung im Bereich Licensing und Merchandising.
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Letzte Gebote
Der Wissenschaftsverlag Springer Science + Business Media will noch vor der Sommerpause auf das Börsenparkett treten. Parallel verhandeln die Eigentümer aber weiter mit möglichen Käufern.
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E-Books auf der Überholspur
Auch wenn E-Books in den USA stetig an Bedeutung gewinnen, machen gedruckte Bücher jenseits des Atlantiks immer noch den größeren Teil des Umsatzkuchens aus. In vier Jahren soll sich das jedoch geändert haben: Die Analysten von PriceWaterHouseCoopers prognostizieren, dass die E-Book-Umsätze die Printumsätze 2017 überholen werden.
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„Verlage setzen auf die falsche Zielgruppe“
Viele Verlage ruhen sich im Konkurrenzkampf mit Selfpublishern auf ihrer Marke aus, die für verlässliche Qualität stehen soll. Ein fataler Fehler, meint Steffen Meier, Verlagsleiter Online bei Eugen Ulmer: Denn anders als der Händler nehme der Endkunde den Verlagsnamen kaum wahr. Jetzt müssten Verlage umdenken.
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Sollen Verlage den Handel stützen?
In Frankreich haben Verleger einen 7 Mio Euro schweren Hilfsfond für Buchhändler aufgebaut. Ein Beispiel auch für Deutschland? Stimmen Sie ab in der buchreport-Umfrage.
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Neue Aufsicht im Kinderzimmer
Ueberreuter will das Kinder- und Jugendbuchprogramm mit einer eigenen Programmleiterin stärken. Ab sofort verantwortet Heike Brillmann-Ede (Foto li.) das Kinderbuchprogramm. Julia Balogh (re.) leitet seit Anfang Mai den Bereich Rechte und Lizenzen.
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Kein Reformbedarf
Vor über zehn Jahren wurde der Anspruch auf eine angemessene Vergütung für Kreative ins Urheberrechtsgesetz integriert. Doch gemeinsame Vergütungsregeln sind bislang rar – die Verhandlungen der Buchverleger mit den Literaturübersetzern wurden inzwischen auf Eis gelegt. Dennoch will die Bundesregierung das Gesetz nicht nachbessern.
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Sanierer geht von Bord
Nach dem mehrheitlichen Verkauf von Langenscheidt an die Hamburger Familienholding Günther geht jetzt der als Sanierer angetretene Manager Jan Henne De Dijn von Bord. Der Nachfolger kommt vom neuen Langenscheidt-Eigentümer Günther Holding.
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„Dynamik der Solidarität“
Während hierzulande kürzlich über staatliche Subventionen für den bedrohten Buchhandel diskutiert wurde, springen in Frankreich die Verleger in die Bresche. Der Chef des Verlegerverbands Vincent Montagne hat den Sortimentern 7 Mio Euro versprochen. Die Kulturministerin attackierte dagegen einmal mehr Amazon.
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