Schwund in der Handelssparte

Der Branchenverband Börsenverein hat im vergangenen Jahr 3,6% Mitglieder verloren. Vor allem im Buchhandel schrumpft die Zahl der eingeschriebenen Unternehmen. mehr...

Der umbauende Verband

Auf den Buchtagen im Juni wurden die Weichen gestellt: Mit einem Radikalumbau will der Börsenverein auf die Branchentransformation reagieren und den drohenden Relevanzverlust umschiffen. mehr...

Die missbrauchte Marktmacht

Der Konflikt gärt seit Jahren: Verlage murren über die Konditionen des Onlineriesen Amazon und seiner Tochter Audible. 2015 kommen die Dinge ins Rollen: Das Bundeskartellamt eröffnet ein Verfahren gegen Audible. mehr...

Das steuerliche Problem

Das Problem hat in der Branche viele Köpfe zum Rauchen gebracht, doch trotzdem droht es viele Verlage und Buchhändler kalt zu erwischen: Ab 1.1.2016 müssen bei allen Bundles die beiden Bestandteile steuerlich wie eigenständige Produkte behandelt werden. mehr...

Die brüchigen Rahmen

Das Jahr 2015 werde als „annus horribilis des Verlagsrechts“ in die Geschichte eingehen, prophezeit Börsenvereins-Justiziar Christian Sprang. Tatsächlich drohen sich die rechtlichen Rahmenbedingungen massiv zuungunsten der Verlage zu verschieben. mehr...


„Dieser Gesetzesentwurf schadet allen“

Der Referentenentwurf des Bundesjustizministeriums zur Reform des Urhebervertragsrechts sorgt weiter für Verstimmung in der Branche. Nachdem zuletzt die Kurt Wolff Stiftung vor dem drohenden „Turbokapitalismus“ warnte, folgen Verlage, Autoren und Agenten mit einem offenen Brief an die Regierung. Ziel: Das geplante Rückrufsrecht für Urheber kippen. mehr...

Die drei großen Irrtümer von Autoren

„Warum jubelt ihr nicht?“, staunte ein Autor dieser Tage in seinem Blog über „seine“ Autorenverbände, die auffällig zurückhaltend auf das Reprobel-Urteil des EuGH reagieren. Im buchreport-Blog schreibt auch Tom Hillenbrand, für Autoren sei dieses Urteil doch eigentlich eine feine Sache. Ist es aber nicht. David Wengenroth erklärt in seinem Kommentar, warum. mehr...

Rückendeckung für Verleger

In der Auseinandersetzung um ihre Beteiligung an den Ausschüttungen der VG Wort haben die Verlage einen wichtigen Verbündeten: Auf einer Veranstaltung in Berlin hat sich Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) dafür ausgesprochen, die Verlage auch in Zukunft an den gesetzlichen Vergütungsansprüchen zu beteiligen– trotz des gegenläufigen Urteils des EuGH. mehr...

Hilferuf der Kleinverleger

Der Vorstand der Kurt-Wolff-Stiftung schlägt Alarm: Nach dem Reprobel-Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) treffen die ersten Rückforderungsschreiben von VG Wort und VG Bild-Kunst bei den Verlagen ein. Kleinere Verlage sind durch das Urteil und seine Auswirkungen massiv in ihrer Existenz gefährdet, warnt die Stiftung. mehr...

Urheberrechtsreform zum Nachlesen

Im kommenden Jahr will die GroKo das Urheberrecht reformieren. In einem „Zeit“-Interview hat Bundesjustizminister Heiko Maas Grundzüge die geplanten Änderungen vorgestellt und gegen erste Kritik in Schutz genommen. Jetzt kann man das komplette Interview online nachlesen. mehr...

100-Millionen-Rückforderung an Verlage

Börsenvereins-Justiziar Christian Sprang schlägt Alarm: Die VG Wort und andere Verwertungsgesellschaften werden noch in diesem Jahr von Verlagen hohe Beträge zurückfordern für 2012, um die Verjährung aufzuhalten. Es geht allein bei der VG Wort um 40 Mio Euro. Insgesamt stehen Rückforderung von 100 Mio Euro im Raum. mehr...

Her mit dem Schlichterspruch!

Nach der heftigen Kritik von Verlagen und Börsenverein an dem Referentenentwurf des Bundesjustizministeriums für eine Reform des Urhebervertragsrechts meldet sich jetzt der Verband der Literaturübersetzer VdÜ zu Wort. Der Verband äußert ebenfalls deutliche Kritik an dem Entwurf, allerdings aus ganz anderen Gründen als die Verlage. mehr...

Buchbranche gegen Staatsterror

„Mit großem Entsetzen“ reagiert der Börsenverein auf das Todesurteil eines saudi-arabischen Gerichts gegen den Lyriker Ashraf Fayadh, der ursprünglich zu vier Jahren Gefängnis und 800 Peitschenhieben verurteilt worden war. Die Menschenrechts-verletzungen des saudischen Regimes beschäftigten vor Kurzem auch den Verlegerausschuss. mehr...


Ungenutzt bis unpraktisch

Das VlB ist die Dauerbaustelle des Börsenvereins. Funktionalität und Datenqualität sollen mit dem Projekt VlB+ gesteigert werden. Anwender zeigen sich häufig nicht überzeugt. Wenn sie die Bibliografie-Datenbank überhaupt nutzen. mehr...

Showdown in München

Das Finale des Bayerischen Buchpreises verläuft nach besonderen Regeln: Bei der Preisverleihung gestern Abend (Foto: Yves Krier) diskutierte die Jury zunächst in einer öffentlichen Sitzung über die Werke der sechs nominierten Autoren. Vorab stand bereits fest, dass Cornelia Funke für ihr Lebenswerk ausgezeichnet wird. mehr...

„Wir brauchen keinen Konkurrenzkampf“

Brisante Branchenthemen wurden im Börsenverein spartenübergreifend bislang im Branchenparlament diskutiert. Im Zuge der Strukturreform sind sie jetzt in einer gemeinsamen Sitzung der drei Fachausschüsse erstmals aufs Tapet gekommen. Die Informationspolitik des Verbands an dieser Stelle: semi-öffentlich und daher fragwürdig. mehr...

E-Lektüren locken keine neuen Käufer

Der deutsche E-Book-Markt (Foto: Tolino) wächst zwar auch in diesem Jahr, aber deutlich verhaltener als noch vor zwei Jahren. In den ersten neun Monaten betrug der Umsatzzuwachs laut Quartalsbericht des Börsenvereins knapp 7%. mehr...

Frankfurter Datensauger

Mit dem VlB+ steht und fällt der künftige Erfolg der MVB, vielleicht des gesamten Börsenvereins. Um den hohen Erwartungsdruck zu meistern und mit der einstigen reinen Titeldatenbank möglichst rasch auf Masse zu kommen, setzt die MVB nicht ganz saubere Methoden ein. So zumindest der Verdacht einiger Verlage, die sich wundern, dass zentrale Assets wie Leseproben, aber auch komplette E-Books im aufgebohrten VlB+ zu finden sind – ohne ihre Zustimmung. mehr...

Bitte ein offensives Sendeformat über Bücher!

Gebt Literatur mehr öffentlichen Raum! Das fordert der Börsenverein Baden-Württemberg in einer „Petition“, die an den SWR und an Tageszeitungen im Ländle gerichtet ist. Botschaft: Der Mensch im Südwesten könne nicht allein vom Sport und Tatort-Wiederholungen leben. mehr...

Aufsehenerregende Rede

Mit seiner Dankesrede sorgte Navid Kermani (l.), Schriftsteller und Gewinner des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels 2015, bei der Preisverleihung am vergangenen Sonntag für eine besonders andächtige Stimmung und großes Medieninteresse.  mehr...



ImpressumIndie Publishingpubiz.deBuch AktuelledelweissSitemapAGB © 2014

CMS, Programmierung Design und Hosting: www.wecotec.de