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Mittwoch, 25. Juni 2008 (10:36 Uhr)


Teil 11 der Serie über Web 2.0 in der Buchbranche

„Wir wollen das Ebay der Literatur werden“

buchreport.de präsentiert in einer Serie die wichtigsten Web 2.0-Seiten und Experten der Branche. Teil 11: Andrea und Ulrich Schober über XinXii, einen Marktplatz, der Autoren und Leser zusammen bringt.

Was ist das Alleinstellungsmerkmal Ihres Portals?
XinXii ist ein Marktplatz, der Autoren und Leser bzw. Informationssuchende zusammen bringt: Autoren können auf der Plattform Texte aller Art und jeden Umfangs vermarkten, Leser können direkt per Download darauf zugreifen. Was die Plattform primär für beide Seiten (d.h. für Autoren und Leser) reizvoll macht, sind die kurzen Wege. Unterstützt wird die Nutzerfreundlichkeit durch Web 2.0-Funktionalitäten wie die Kommentarfunktion, Tagging, Bestseller der letzten 24h etc. Indem pro Download eine 70%ige Provision ausgeschüttet wird, wird den Autoren neben einer kostenfreien  Vermarktungs- und Präsentationsplattform ein weiterer Mehrwert geboten.

Welches Ziel verfolgen Sie mit Ihrer Seite?
Das ebay der Literatur zu werden! Sie wollen einen Text verkaufen? XinXii! Sie suchen eine Kurzgeschichte, eine Bauanleitung oder eine wissenschaftliche Ausarbeitung? XinXii! Anmelden, hoch- oder runterladen, fertig.

Werden Communitys wie Second-Life über- oder unterschätzt? Warum?
Eine Einschätzung von Second Life aus Unternehmersicht ist meiner Meinung nach eine Frage der Zielgruppe. Eine Second-Life-Repräsentanz eignet sich zu PR-Zwecken höchstens, wenn man das Profil der aktiven Nutzer anspricht. Ich persönlich halte diese virtuelle Welt als Vertriebskanal zum heutigen Zeitpunkt für überschätzt.

Welche neuen Schritte planen Sie im Web 2.0?

Für XinXii stehen noch einige To-Do's auf unserer Liste - unter anderem wird es in Kürze ein Forum zum Austausch von Autoren und Käufern geben.

Wie verändert sich die Buchbranche/Ihr Geschäft durch das Web 2.0?
Dadurch dass auf XinXii jeder zu nahezu jedem Thema und in jedem Umfang veröffentlichen kann, bauen wir Hürden der klassischen Verlagsbranche ab und fördern das Schriftstellertum: Wir geben auch Verfassern von kurzen Texten oder Nischenthemen die Möglichkeit zur Publikation. Man kann sich einer breiten Nutzerschaft vorstellen und gleichzeitig seinen Marktwert testen - was ist verkaufbar und was nicht. Das vermeidet Kosten und motiviert zum  Experimentieren.

Was kommt nach dem Web 2.0?
Darwin lässt seit jeher grüßen: Das Web 1.0 hat viele bunte Blasen hervorgebracht; viele sind zerplatzt, tragfähige Geschäftsmodelle haben sich etabliert. Genauso wird es sich mit dem Web 2.0 verhalten... Eine Herausforderung ist nun das mobile Internet, d.h. etablierte Anwendungen des Web 1.0 und 2.0 mit einer optimierten Usability auf mobile Endgeräte zu übertragen.

 

Die bisherigen Teile der Web 2.0-Reihe auf buchreport.de:

1. blog.lob.de

2. Kommentar von Ehrhardt F. Heinold

3. Lexikonscouts

4. kuechengoetter.de

5. beck-blog.de

6. now-in.org

7. buecher-wiki.de

8. BookRix

9. hierschreibenwir.de

10. Lovelybooks.de



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