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Dienstag, 10. November 2009 (11:30 Uhr)


Amazon liefert E-Books zur Bildschirmlektüre

Kindle auch ohne Kindle

Acht Monate, nachdem Amazon das E-Book-Programm Kindle auf Apples iPhone ausgeweitet hat, forciert der US-Onliner die Loslösung von der eigenen Reader-Hardware. Seit heute können Kunden die Kindle-Bücher auch auf ihren Computern (bislang nur Windows-Rechner; eine Mac-Version soll folgen) lesen. In Deutschland ist „Kindle for PC“ ebenso verfügbar.

Ähnlich wie bei der iPhone-Applikation muss sich der Kunde eine Software herunterladen, mit der die Titel aus dem Kindle-Store geladen werden können. Vorteil der PC-Lektüre:

  • Bücher mit Farb-Elementen werden, anders als auf dem Kindle-Reader, auch originalgetreu in Farbe dargestellt.
  • Auch bei der Wahl der Schriftgröße hat der PC-Leser mehr Möglichkeiten (zehn Schriftgrößen).  
  • Besitzer des Kindle-Readers können ihre Lesezeichen und Notizen mit dem PC synchronisieren.

Mit dem neuen Programm folgt Amazon der Strategie von Google, den Vertrieb elektronischer Bücher möglichst breit anzusteuern. Wie von buchreport.de Anfang Juli exklusiv gemeldet, arbeitet Google auf Hochtouren daran, die im Rahmen des sogenannten Partnerprogramms in Kooperation mit Verlagen digitalisierten Bücher noch in diesem Jahr auch in Deutschland als Vollversionen zu verkaufen.

Statt E-Books für bestimmte Plattformen wie spezialisierte Lesegeräte zu verkaufen, erhält der Leser über die üblichen Browser Safari, Internet Explorer, Firefox o.ä. Zugang zum elektronischen Text in der „Wolke“ – zur Lektüre am PC oder an allen anderen mobilen Geräten mit Internetzugang. Auch offline soll die Lektüre bei Google möglich sein.



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