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Online
Samstag, 31. Januar 2015 (09:15 Uhr)


Wie Publishing-Automatisierung den Journalismus verändert

Eine Chance für profitablen Online-Journalismus

 

Damit könnten die Publisher ihre Chancen im Hase-und-Igel-Spiel gegen die neuen Technologie-Unternehmen wieder verbessern.

 

Die traditionellen Medienhäuser sind in Jahrhunderten zu einer Industrie geworden. In dieser langen Zeit haben sie es geschafft, die gesamte Wertschöpfungskette von der Erstellung der Inhalte bis zu ihrer Distribution zu besetzen und sie letztlich zu beherrschen. Die relevanten Player waren weitgehend bekannt, der Wettbewerb konzentrierte sich zunehmend auf die Anzahl erreichter Konsumenten und Geschwindigkeit. Herauszufinden, was genau der einzelne Endkunde wünschte, war nicht so wichtig: er suchte es sich aus den massiven Angeboten schon selber heraus.

Die mobile Disruption

Das Internet brachte neue Typen von Wettbewerbern: Nachrichten-Portale, News-Aggregatoren, Blogs, E-Commerce-Unternehmen, Sharing-Plattformen, Soziale Netzwerke.  Getrieben von neuen Technologien zur Speicherung und gezielten Auswertung von Nutzerdaten, besetzten sie am neuen Schauplatz schnell vordere Ränge. Ihre technische Reichweite nutzten sie, um immer mehr über die einzelnen Konsumenten und deren Vorlieben zu erfahren. Jede technische Innovation vergrößerte den Vorsprung der neuen Marktteilnehmer gegenüber den tradierten Medienunternehmen. Vor allem die Mobilisierung des webbasierten Konsums von Inhalten führt zu einer massiven Disruption.

Denn das mobile Web

 

  • intensiviert den Kontakt der Verbraucher mit Medien-Inhalten
  • macht den Konsum digitaler Medien erstmals zum entspannenden „lean-back“-Erlebnis  
  • regt zum Teilen von Medien-Inhalten an und vereinfacht das Teilen
  • vervielfacht die Zahl der Datenpunkte, die die Anwender den Anbietern zur Big-Data-Analyse liefern
  • liefert granular und eindeutig zuordenbare personenbezogene Daten, da mobile Endgeräte meist nur von einer Person genutzt werden

 

Die Jaron Lanier-Dystopie 

Die Geschäftsmodelle von Facebook, Amazon, Youtube erscheinen aus Sicht ihrer Betreiber wie riesige globale Computerspiele, an deren Joysticks ambivalente Genies wie Mark Zuckerberg, Jeff Bezos oder Larry Page sitzen. Sie bestehen aus mathematischen Regeln und den Computern und Netzwerken, auf denen diese Regeln ablaufen. Winken irgendwo Gefahr oder Profit, analysiert sie der „Game Master“, ändert eine Regel ab, misst erneut, ändert erneut und so fort in einer endlosen Iteration.

„Die Regeln bestimmen wir.“ Das ist der bestimmende Unterschied in den Geschäftsmodellen der neuen Technologie-Unternehmen zu denen der traditionellen Medienhäuser und macht einen großen Teil von deren Gefährdungs-Potenzial aus; Jaron Lanier, E-Business-Vordenker und Träger des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels 2014, hat zu Recht davor gewarnt.

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