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Dienstag, 08. Januar 2013 (07:31 Uhr)


txtr kooperiert mit US-Buchauslieferer Readerlink

Digitale Bücher in der Drogerie

Der E-Book-Dienstleister txtr treibt seine Expansion in den USA voran. Ein halbes Jahr nach Eröffnung eines Büros in New York unter der Leitung des früheren Simon & Schuster-Managers Dan Vidra schließen die Berliner eine Allianz mit Readerlink, dem nach eigenen Angaben größten Auslieferer in Nordamerika.

Readerlink ist auf die Belieferung von Nebenmärkten mit Büchern spezialisiert, darunter Warenhäuser, Drogerien und Lebensmittelhändler. Zu den Kunden gehören Target und Walmart. Diese sollen künftig im E-Book-Geschäft die Technologie von txtr einsetzen. In einem nächsten Schritt wollen txtr und ReaderLink den Händlern einen E-Reader oder Tablet zum Weiterverkauf in den Geschäften anbieten.

Der US-Markt werde von zwei großen Playern dominiert, erklärt Thomas Leliveld, Chief Commercial Officer bei txtr (gemeint sind vermutlich Amazon und Apple). Durch die Allianz entstehe für Verbraucher eine starke und verlässliche „dritte Alternative“. Fast 2000 Geschäfte könnten durch die Kooperation gedruckte und digitale Bücher „zusammenbinden“.

txtr hatte im Frühjahr 2012, mit Hilfe der Beteiligung des Multi-Technologiekonzerns 3M (hier mehr), in großen Schritten den US-Markt beackert und nach eigenen Angaben Verträge u.a. mit den US-Verlagshäusern Hachette, John Wiley & Sons, Penguin und Houghton Mifflin Harcourt unterzeichnet (hier mehr). 

Ziel der Internationalisierung: die Kunden in jedem vertretenen Land „mit dem größten und relevantesten Angebot von E-Book-Titeln zu versorgen“. 

Auf der Frankfurter Buchmesse sorgten die Berliner weltweit für Schlagzeilen, als sie den (so txtr) „kleinsten und leichtesten E-Reader der Welt“ präsentierten (hier mehr), der über das Filialnetz der Telekommunikationsdienstleister vertrieben werden soll.

Bislang wurde jedoch noch kein vertraglicher Abschluss bekannt. Mitte Dezember hieß es auf Nachfrage von buchreport.de, man sei mit mehreren Anbietern in konkreten Verhandlungen, die Prüfprozesse zögen sich aber für gewöhnlich ein paar Monate hin.



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