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Freitag, 07. Dezember 2012 (07:47 Uhr)


Kobo, Amazon, Google kämpfen um brasilianischen E-Book-Markt

Digitales Duell in Südamerika

Wenn innerhalb weniger Tage drei große Internet-Unternehmen mit einem E-Book-Shop in einem Land an den Start gehen, ist eindeutig, wo derzeit die Musik spielt: Brasilien gehört zu den interessantesten E-Book-Märkten der Welt. 

Nachdem der kanadische E-Book-Spezialist Kobo schon Ende November ein E-Book- und E-Reader-Angebot in Kooperation mit dem Filialisten Livraria Cultura startete (integriert im Webshop und in 14 Filialen, s. Foto), zogen in dieser Woche Wettbewerber nach:

  • Am Mittwoch erfolgte der Launch des Google Play-Stores.
  • Am Donnerstag schaltete die weltgrößte E-Commerce-Firma amazon.com.br frei, wo bisher nur E-Books (laut Amazon 1,4 Mio Titel), aber keine Kindle-Reader verkauft werden. Auch das Selfpublishing-Angebot KDP soll lokalisiert werden.

Dass Brasilien zu den interessantesten E-Book-Märkten zählt, hatte zuletzt Bowker hervorgehoben. Die Marktforscher erklärten im Juni, dass 18% der erwachsenen Brasilianer mit Internet-Zugang schon E-Books gekauft haben. Auf die Frage, welche Länder einmal die USA als größten E-Book-Markt überholen könnten, antwortete der damalige Bowker-Manager  Kelly Gallagher im Interview mit buchreport.de: „Wenn ich eine Wette abschließen müsste, würde ich auf Indien setzen, gefolgt von Brasilien.“



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